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Die Kombination aus Smart Metering und Submetering sorgt für Transparenz und hilft, nachhaltig Energie zu sparen

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03. Mai 2018| MVV

Alle Medienverbräuche zu jeder Zeit auf einen Blick

MVV kombiniert Smart Metering und Submetering

Von der Energielieferung über die Messung und Visualisierung bis hin zur Abrechnung: Als erstes Energieunternehmen bündelt MVV die automatische Erfassung und gemeinsame Darstellung aller Medien sämtlicher Standorte eines Unternehmens auf einer Plattform. Das sorgt für Transparenz und zeigt auf, wo Firmen Energie sparen können.

"Gemeinsam mit unserer Beteiligung Qivalo sind wir bundesweit die ersten, die die Vorteile von Smart Metering und Submetering für ihre Geschäftskunden kombiniert anbieten", sagt Dr. Joachim Hofmann, Geschäftsführer von MVV Enamic. Mit Hilfe intelligenter Zähler erfasst das Unternehmen der Mannheimer MVV Gruppe automatisiert die Strom-, Gas-, Wärme- und Wasserverbräuche sämtlicher Standorte einer Gesellschaft und stellt sie übersichtlich aufbereitet auf einer gemeinsamen, geschützten Plattform bereit. Verschiedene Anwendungen ermöglichen es dort, das jeweilige Verbrauchsverhalten zu analysieren und Einsparpotenziale aufzudecken, um die Energiekosten nachhaltig zu senken.

"Als Effizienzpartner machen wir den Energieeinsatz für unsere Kunden sichtbar. So wissen sie jederzeit, wie es um die Energiesituation ihres Unternehmens und ihrer Anlagen bestellt ist", betont Dr. Hofmann. Der Zugriff auf das Portal ist auch mobil möglich. Auf ungewöhnliche Verbrauchswerte werden die Kunden zusätzlich automatisiert per E-Mail hingewiesen, sodass sie rechtzeitig reagieren können. Das Portal erleichtert zudem die Nebenkostenabrechnung, zum Beispiel für untervermietete Objekte von Kunden mit Großfilialen. Ergänzend zur Messtechnik für Energie und Medien lassen sich auch weitere Komponenten wie Temperatur-, Feuchtigkeitssensoren und Rauchwarnmelder über Standardschnittstellen einbinden. "So bieten wir unseren Kunden echte Mehrwertangebote rund um ihre intelligenten Zähler", betont Dr. Hofmann. Die erforderliche Dateninfrastruktur wird dabei komplett von MVV gestellt, installiert und betreut, um eine lückenlose und ständig verfügbare Datenübersicht zu gewährleisten.

Hintergrund Smart Meter

Smart Meter speichern Verbrauchsdaten, stellen diese zur Übertragung auf einem Datenportal zur Verfügung und machen sie so transparent. Sie ersetzen die bisherigen analogen Ferraris-Zähler mit drehenden Scheiben. Musste bei konventionellen Zählern der Stromverbrauch einmal jährlich vor Ort abgelesen werden, erfassen ihn Smart Meter automatisch. Die aufgezeichneten Daten übermitteln sie über ein Gateway – die Kommunikationsschnittstelle der Smart Meter – direkt an den Messstellenbetreiber.

Die neuen Systeme erfassen nicht nur die Verbrauchsmengen, sondern auch die -spitzen. Das erlaubt zum Beispiel Rückschlüsse über auffällige Stromfresser. Der Umbau dieser Messeinrichtungen erfolgt schrittweise. Wegen potentiell hoher Einsparpotenziale sollen dabei Betreiber größerer Erzeugungsanlagen und Stromkunden mit hohem Verbrauch vorangehen und so eine Vorreiterrolle übernehmen.

Das "Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende", das der deutsche Bundestag im Juni 2016 verabschiedet hat, sieht den flächendeckenden Umbau der neuen Messeinrichtungen bis spätestens 2032 vor. Sie sollen die Vernetzung von Energielieferung und -verbrauch ermöglichen. Der Startschuss für den gestaffelten Einbau war für Anfang 2017 geplant. Er verzögerte sich aufgrund eines Mangels an zertifizierten Kommunikationsschnittstellen. MVV und ihr Partnerunternehmen Qivalo arbeiten mit einer Soft- und Hardwarelösung, die bis mindestens 2026 zugelassen ist. Dabei entwickeln sie ihre Lösungen rund um Smart Meter kontinuierlich weiter.

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Roland Kress

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