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15. Mai 2019| MVV

MVV lässt Kunden selbst an der Energiewende teilhaben

Mannheimer Energieunternehmen bietet umfassende Produkt- und Dienstleistungspalette für Privat- und Geschäftskunden – Kräftige Investitionen in weiteres Wachstum

Vor allem aufgrund der warmen Witterung erwartet MVV einen leichten Ergebnisrückgang im laufenden Geschäftsjahr 2019

Mit ihrer konsequenten Ausrichtung auf das Energiesystem der Zukunft und ihren kräftigen Wachstumsinvestitionen stärkt die Mannheimer Unternehmensgruppe MVV (ISIN: DE000A0H52F; WKN: A0H52F) nicht nur ihre Rolle als Vorreiter der Energiewende, sondern auch ihre Position als eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland. „Mit unseren Produkten und Dienstleistungen für eine nachhaltige, umwelt- und klimafreundliche Energieversorgung lassen wir unsere Kunden schon heute an der Energiewende direkt teilhaben“, betonte der Vorstandsvorsitzende der MVV, Dr. Georg Müller, bei der Vorlage des Ergebnisses der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres 2019 (1. Oktober 2018 – 31. März 2019) am Mittwoch in Mannheim.

Diesen Weg werde das Unternehmen auch künftig weitergehen, um die Chancen aus dem Umbau des Energiesystems für sein langfristiges Wachstum zu nutzen. Dr. Müller: „Damit entwickeln wir uns zukunftsorientiert und nachhaltig weiter.“ So können etwa Privatkunden schon heute ihr zukunftsfähiges Energiepaket aus Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher und intelligenter Steuerung sowie Elektroauto und Ladestation individuell zusammenstellen. Als Systempartner für Kommunen biete MVV gleichzeitig mit seinem Geschäftsfeld Smart Cities vernetzte Lösungen für die Stadt der Zukunft. Und für seine Geschäftskunden aus Mittelstand, Industrie und Wohnungswirtschaft verfüge das Unternehmen mit seiner Kompetenz, Erfahrung und Innovationskraft über eine breite Produkt- und Dienstleistungspalette.

Beim Blick auf das Ergebnis der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019 verwies der MVV-Chef erneut auf den infolge der verfehlten Privilegierung bei den Windkraft-Ausschreibungen in den Jahren 2016 und 2017 ins Stocken geratenen Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland. Als Folge hatte sich das operative Ergebnis der Unternehmensgruppe im Berichtssegment „Neue Energien“ bereits in den Monaten Oktober bis Dezember 2018 im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich reduziert. Nachdem diese Privilegierungen mittlerweile ausgesetzt sind, haben die beiden MVV-Projektentwicklungsgesellschaften Juwi und Windwärts in den folgenden Ausschreibungsrunden unter fairen Wettbewerbsbedingungen wieder zahlreiche Zuschläge für Windprojekte an Land und Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Deutschland erhalten.

So konnte Juwi in diesem Frühjahr bereits mit dem Bau des 1.000. Windrads der Unternehmensgeschichte beginnen. In Verbindung mit dem inzwischen auch wieder deutlich anziehenden internationalen Geschäft des Projektentwicklers, der im US-Bundesstaat Colorado vor wenigen Wochen mit der Errichtung einer 123 MW-Photovoltaikanlage sein bislang größtes USA-Projekt bekanntgeben konnte, geht MVV für den weiteren Jahresverlauf im Projektentwicklungsgeschäft von einer positiven Entwicklung aus.

Zusätzlich belastet wurde das Halbjahresergebnis insbesondere durch Witterungseinflüsse, vor allem durch den außergewöhnlich milden Winter mit einem deutlich geringeren Wärmebedarf und einem schwächeren Windaufkommen mit einer entsprechend zurückgegangenen Stromerzeugung in den eigenen Windkraftanlagen. Hinzu kamen Nachlaufkosten des Anfang April außer Betrieb genommenen Gemeinschaftskraftwerks in Kiel (GKK). Der Vorjahresvergleich wird zudem beeinflusst durch zwei im Vorjahr im ersten Quartal erzielte Verkaufserlöse, die zu positiven Einmaleffekten in den Berichtssegmenten „Kundenlösungen“ und „Versorgungssicherheit“ geführt hatten und natürlich in diesem Geschäftsjahr nicht wiederholbar waren.

Vor diesem Hintergrund liegt das Adjusted EBIT der MVV nach der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019 bei 161 Millionen Euro und damit noch 28 Prozent unter dem Vorjahr. Dem schlechteren ersten Quartal folgte ein zweites, das insgesamt im Rahmen der Erwartungen lag, den Rückstand aus dem ersten aber nicht aufholen konnte. Der Umsatz ging um rund 10 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zurück, was zu einem großen Teil auch auf eine Änderung der Rechnungslegungsvorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) zurückzuführen ist.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2019 erwartet MVV, dass nach vier Jahren mit steigenden Ergebnissen sowohl Umsatz als auch operatives Ergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahres liegen werden. Neben den genannten Ergebniseffekten wirkt sich dabei auch ein Ende März aufgetretener Turbinenschaden im Biomassekraftwerk im englischen Ridham Dock und eine damit geringere Anlagenverfügbarkeit in Großbritannien in der zweiten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres aus.

Dr. Müller: „Das ändert nichts an der Orientierung von MVV an der Energiewelt von morgen.“ Das wird auch bei einem Blick auf die Wachstumsinvestitionen der Mannheimer Unternehmensgruppe deutlich. Diese sind in der ersten Geschäftsjahreshälfte um rund ein Drittel gestiegen. Für das Gesamtjahr kündigte das Unternehmen eine deutliche Steigerung seiner Investitionen nicht nur in Wachstum sondern auch in die Modernisierung und Instandhaltung der Anlagen und Netze an. Insgesamt will MVV in den nächsten Jahren rund drei Milliarden Euro investieren.

MVV in Zahlen
       
  1.10.2018 bis 31.3.2019 1.10.2017 bis 31.3.2018 % Vorjahr
       
Umsatz und Ergebnis      
Umsatz ohne Energiesteuern (Mio Euro) 1.914 2.136 - 10
Adjusted EBITDA1 (Mio Euro) 253 335 - 24
Adjusted EBIT1 (Mio Euro) 161 223 - 28
       
Bereinigter Periodenüberschuss1 (Mio Euro) 96 140 - 31
Bereinigter Periodenüberschuss nach Fremdanteilen1 (Mio Euro) 78 119 - 34
Bereinigtes Ergebnis je Aktie1 (Euro) 1,19 1,81 - 34
       
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Mio Euro) -88 58 -
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit je Aktie (Euro) -1,34 0,88 -
       
Bereinigte Bilanzsumme zum 31.3.2019 bzw. 30.9.20182 (Mio Euro) 4.384 4.152 + 6
Bereinigtes Eigenkapital zum 31.3.2019 bzw. 30.9.20182 (Mio Euro) 1.543 1.550 0
       
Bereinigte Eigenkapitalquote zum 31.3.2019 bzw. 30.9.20182 (%) 35,2 37,3 - 6
Nettofinanzschulden zum 31.3.2019 bzw. 30.9.2018 (Mio Euro) 1,477 1,075 + 37
       
Investitionen (Mio Euro) 136 155 - 12
davon Wachstumsinvestitionen 86 65 + 32
davon Bestandsinvestitionen 50 90 - 44
       
Mitarbeiterzahl zum 31.3.2019 bzw. 31.3.2018 (Köpfe) 5.943 6.010 - 1
1  Ohne nicht operativen Bewertungseffekt aus Finanzderivaten, ohne Strukturanpassung Altersteilzeit und mit Zinserträgen aus Finanzierungsleasing
2  Ohne nicht operativen Bewertungseffekt aus Finanzderivaten

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