Mit der Verwendung von Cookies optimieren wir die Angebote unserer Webseite für Sie. Wenn Sie die Seite weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung zu. Mehr Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen. mehr

Neues Kapitel der Energiepartnerschaft von MVV und Roche: Die neue Prozessdampfleitung wird in Betrieb genommen durch (v.l.n.r.) Stephan Grimm (MVV), Jürgen Waller (Roche), Helge Bauer (MVV) und Klaus Zimmermann (Roche).

Download

10. Oktober 2019| MVV

Nachhaltige Energiepartnerschaft von MVV und Roche schont Klima und Umwelt

Höhere Energieeffizienz und geringere CO2-Emissionen – MVV-Heizkraftwerk auf der Friesenheimer Insel liefert den kompletten Bedarf an Prozessdampf für das Roche-Werk in Mannheim-Waldhof


Mannheimer Energieunternehmen MVV und das Gesundheitsunternehmen Roche haben mit der Inbetriebnahme einer neuen Dampfleitung zwischen dem Roche-Werk und dem MVV-Heizkraftwerk auf der Friesenheimer Insel ein neues Kapitel ihrer langjährigen Energiepartnerschaft aufgeschlagen. Mit der Öffnung der nun in Betrieb genommenen Leitung erfolgt nun die Wärmelieferung der MVV an Roche in Form von Heißdampf von rund 105.000 Megawattstunden pro Jahr durch den noch in diesem Herbst fertiggestellten neuen Düker unter dem Altrhein. Zum Vergleich: Das entspricht umgerechnet dem Bedarf von etwa 7.500 Haushalten.

Roche setzt damit in der Produktion wie auch für die Gebäudeheizung und Kälteerzeugung am Standort Mannheim weiterhin auf die Wärme aus der thermischen Abfallverwertung. Zeitgleich bezieht das Unternehmen künftig nur noch Strom, der zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen stammt – so steigert Roche seinen Anteil erneuerbarer Energien auf insgesamt über 90 Prozent. Das entspricht einer CO2-Einsparung von rund 65.000 Tonnen pro Jahr, dem jährlichen Ausstoß von über 30.000 Pkw.

Und auch für MVV ist die Wärmelieferung mit einer verbesserten Energieausnutzung und damit einer Steigerung der Energieeffizienz verbunden. MVV erzeugt auf der Friesenheimer Insel sowohl Prozessdampf für die benachbarte Industrie als auch Strom. Und zukünftig wird auch ein Teil der Fernwärme aus dieser erneuerbaren Quelle gespeist: Rund 30 Prozent des jährlichen Wärmebedarfs in Mannheim und den an das regionale Fernwärmenetz angebundenen Kommunen – das Netz reicht bis Schwetzingen, Heidelberg und Speyer – kommen dann von der Friesenheimer Insel. Fernwärme bleibt damit auch in Zukunft ein unverzichtbarer und zukunftsorientierter Baustein einer nachhaltigen Wärmeversorgung.

„Die zukunftsorientierte Partnerschaft zwischen Roche und MVV und für beide Unternehmen ein wichtiger Meilenstein und stärkt Mannheim als nachhaltiger Wirtschaftsstandort. Gleichzeitig bringt sie den Klimaschutz in der Region einen entscheidenden Schritt voran“, betonte Dr. Hansjörg Roll, Vorstandsmitglied der MVV. Und für den Mannheimer Roche-Standort, mit etwa 8.300 Mitarbeitern der drittgrößte des global agierenden Konzerns, bildet die Zusammenarbeit mit MVV ein wichtigen Wettbewerbsvorteil. „Wir reduzieren Emissionen – ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz – und schaffen damit die Grundlagen für weiteres Wachstum“, sagte Werkleiter Martin Haag. „Damit stellen wir unser Werk zukunftssicher auf.“

zum Seitenanfang
Kontakt
Foto von Roland Kress

Roland Kress

Leiter Kommunikation und Marke

T

+49 621 290 3413

Für die mit * gekennzeichneten Felder ist ein Eintrag erforderlich.



Ihre Angaben werden ausschließlich zum Zweck der Beantwortung Ihrer Anfrage verarbeitet und nach Erfüllung dieses Zwecks gelöscht. Weitere Informationen zum Umgang mit Ihren Daten finden Sie in unseren Hinweisen zum Datenschutz.