Mit eigener Stromerzeugung profitieren

Attraktive Erlösoption für Stromerzeuger

Die Bereitstellung von Regelleistung

Durch Schwankungen im Verbrauch und in der Stromerzeugung verändert sich ständig das Verhältnis von Angebot zur Nachfrage in den Stromnetzen. Um dennoch eine gleichbleibende Spannung garantieren zu können, werden Reserven eingesetzt. Diese können kurzfristig die Menge an eingespeistem Strom erhöhen oder Überproduktionen in Speichern auffangen. Diese Reserve wird als Regelenergie bezeichnet. Dabei wird zwischen drei Reservestufen unterschieden: Minutenreserve, Sekundärregelleistunge und Primärregelleistung.

Die Minutenreserve greift, anders als die Primär- und Sekundärreserve, erst nach fünf Minuten. Und wird oft nicht durch den Stromerzeuger selbst, sondern auch durch Kleinanlagenbetreiber bereitgestellt – das macht den Regelenergiemarkt für Privatpersonen, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen mit eigener Stromproduktion interessant. Doch vor allem die Sekundär- und Primärregelleistung gewinnen immer mehr an Bedeutung: Durch den immer kurzfristigeren Bedarf können hier höhere Erlöse erzielt werden.

Vergütung für die Regelleistungsvermarktung

Die Vergütung für die Bereitstellung von Minutenreserve und Sekundärregelleistung auf dem Regelenergiemarkt ist besonders attraktiv: Sie werden bereits für die Bereitschaft zur Teilnahme vergütet. Sollte Strom aus Ihrer Produktion in Anspruch genommen werden, werden Sie zusätzlich vergütet. Die Vergütungen unterliegen zwar Schwankungen – da der Regelenergiemarkt die Stabilität des Stromnetzes gewährleistet, sind aber oft bessere Preise als auf dem Strommarkt üblich.