Urbanisierung

Die Urbanisierung schreitet voran

United Nations geht davon aus, dass die Weltbevölkerung im Jahr 2050 die 10-Milliarden-Marke erreichen wird. Das Gros der Menschen, schätzungsweise weit über 6,5 Milliarden, wird ihre Heimat dann voraussichtlich in den Städten finden. In Deutschland leben schon heute über sieben von zehn Menschen in der Stadt. Tendenz steigend.Was bedeutet das für die urbanen Räume - heute und in der Zukunft?

Sie befinden sich im Wandel, um den wachsenden Herausforderungen dieser Zeit optimal zu begegnen. Und damit die Lebensqualität ihrer Bewohner maßgeblich mitzugestalten. Das betrifft vor allem neue Mobilitätskonzepte und nachhaltiges Energiemanagement. Ein Ansatz, der dafür ganzheitliche und smarte Lösungen bietet, ist der der Smart City.

Als Ihr Smart City-Partner unterstützen wir Sie dabei, Ihre Kommune mit vernetzten, digitalen Lösungen in die Zukunft zu führen. Denn wir kennen nicht nur die Lösungen, sondern auch die Zukunftstrends, die Ihre Stadt oder Kommune voranbringen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Zukunftstrends im Rahmen der Urbanisierung vor, die eine wichtige Rolle in unserem Lösungsportfolio spielen.

Comeback der Nachbarschaft

Die Nachbarschaft feiert ihr Comeback.
Haben Sie in diesem Kontext schon einmal von der “15-Minuten-Stadt" gehört? Oder anders gesagt, der „Ville de quart d’heure“? Sie basiert auf der Idee der “segmentierten Stadt” des Wissenschaftlers Carlos Moreno. Die Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, hat sich davon für ihre Stadtplanung inspirieren lassen. Sie möchte den Raum in der französischen Hauptstadt künftig so einteilen und dezentralisieren, dass alle Bedarfe des täglichen Lebens innerhalb von 15 Gehminuten gedeckt werden können. Zur Neustrukturierung auch in anderen Städten gehören ebenso autofreie Zonen und viel Raum für Grün-, Erholungs- und Begegnungsflächen. Ein ambitioniertes Ziel, das nur in Metropolen realisiert werden kann?

Keinesfalls. In Mannheim entsteht heute schon FRANKLIN – ein 1,4 Millionen Quadratmeter großes Stadtquartier auf dem Gelände einer ehemaligen US-Wohnsiedlung mit Wohnraum für über 9000 Menschen und neuen Gewerbeflächen. Das Besondere: Gemeinsam mit der Stadt Mannheim setzen wir von MVV Smart Cities dort ein ganzheitliches Konzept um, das die Energieversorgung, Mobilitätslösungen und smarte Dienstleistungen intelligent vernetzt und den Weg zur smarten “15-Minuten-Stadt" schon heute beschreitet.

Als wichtige Schaltzentrale, in der alle Fäden zusammenlaufen, fungiert dabei unser integriertes Quartiersenergiemanagementsystem (QEMS), das auch die Versorgung mit Strom und Wärme nachhaltig optimiert. Sämtliche Mess- und Anlagedaten werden auf dieser zentralen Plattform zusammengeführt. Dort wird die Ist-Situation im Quartier beleuchtet und Prognosen über den zukünftigen Verbrauch werden angestellt, um so die Erzeugung optimal zu koordinieren. Außerdem werden wichtige Statusmeldungen angezeigt. Dazu gehören etwa flexible E-Mobilitätslösungen auf Basis einer Analyse des Ladeverhaltens oder auch über Smart-Meter-Daten entwickelte Mehrwertdienste für Bewohner.

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Vertikal und grün wohnen

Städte sind und bleiben Magnete für Menschen.

Mit der zunehmenden Urbanisierung wird der Wohnraum in der Stadt überall knapper und muss daher möglichst smart genutzt werden. Bei Städteplanern wird dabei das Konzept der vertikalen Verdichtung und Nachverdichtung immer beliebter. Gemeint ist schlussendlich das gleiche: Bei Vertical Villages ist der Name Programm, Luft- wird zu Lebensraum.  

Vertikal und grün wohnen geht auch in Mannheim. Im FRANKLIN Quartier entstehen gerade vier Hochpunkte, deren Fertigstellung für 2025 geplant ist. Die etwa 13-stöckigen Wohngebäude werden vertikal den Wohnraum bieten, der dringend benötigt wird. Der Fokus dieser mehrstöckigen Komplexe liegt dabei auf der nachbarschaftlichen Gemeinschaft. Qualitatives Wohnen, Leben und Arbeiten vereint sich geschickt mit einer guten Verkehrsanbindung sowie attraktiven Freizeitmöglichkeiten im Grünen. 

Und auch wir von MVV Smart Cities leisten unseren Beitrag. Gemeinsam mit der Stadt Mannheim setzen wir auf der Konversionsfläche FRANKLIN ein ganzheitliches Konzept um, das die Energieversorgung, Mobilitätslösungen und smarte Dienstleistungen intelligent vernetzt und den Weg zu einer Smart City schon heute beschreitet. Dabei arbeiten wir eng mit unserem Planungs- und Ingenieurbüro Regioplan zusammen.  

Ein weiteres Vorzeigeprojekt ist FRANKLIN Mobil. Die Vision: Mobilität bequem, flexibel, umweltfreundlich und ohne eigenes Auto gestalten – dank Sharing-Konzept und E-Mobilität. Gleichzeitig fangen wir damit die reduzierte Stellplatzquote von 0,8 Stellplätzen pro Wohneinheit ab und ermöglichen damit die anderweitige Nutzung von Flächen. Zum Beispiel für eine intensivere Begrünung. 

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Smart und nachhaltig laden

Deutschland ist auf dem Weg, bis 2045 klimaneutral zu werden. Wir bei MVV haben uns dieses Ziel bereits für 2040 gesetzt. Mit unserem Mannheimer Modell gehen wir sogar noch einen Schritt weiter: Wir werden als eines der ersten Energieunternehmen in Deutschland klimapositiv. Unser Ziel für die Zeit ab 2040 ist: "Beyond Carbon Zero". So leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, die Erderwärmung gemäß des Pariser Klimaabkommens auf 1,5 °C zu begrenzen. 

Wir von MVV Smart Cities entwickeln Wege für die Dekarbonisierung, gemeinsam mit unserem Partner aus dem MVV Lösungshaus, dem Planungs- und Ingenieurbüro MVV Regioplan. Einen wichtigen Pfeiler stellt hier die Mobilitätswende dar. Denn die zunehmende Nachfrage nach nachhaltiger, umweltfreundlicher Mobilität befeuert die Nutzung neuer nicht-fossiler Energieressourcen. Mit der rasanten Entwicklung der Zulassungszahlen von Elektrofahrzeugen gehört zu den größten Herausforderungen der E-Mobility nach wie vor die Reichweite von Batterien und das Lademanagement.  

Dabei wissen wir: Nur ein ausgewogenes Portfolio an Ladeangeboten kann die Elektromobilität auf Dauer erfolgreich machen. Deshalb möchten wir den Trend zur Dekarbonisierung weiter vorantreiben – und den Übergang in die post-fossile Gesellschaft mitgestalten.  

Stadtwerke fragen sich, wie sie am Erfolg der Elektromobilität teilhaben können, welche Ladeleistungen sinnvoll angeboten werden und welche Standorte sich zum Ausbau eignen. Oft fehlen das interdisziplinäre Know-how oder die personellen Ressourcen, um Ladeinfrastrukturprojekte umzusetzen. Auch sollen Fördermittel gezielt eingesetzt werden und Ausschreibungen gut vorbereitet sein. 

Das interdisziplinär aufgestellte Team von MVV Regioplan begleitet Sie beim erfolgreichen Ausbau der Elektromobilität. Die Beratung ist unabhängig und bei Bedarf kann auf die Expertise der Muttergesellschaft MVV zurückgegriffen werden. Auch wir von MVV Smart Cities bringen unser Wissen mit ein.  

Seit dem Jahr 2017 baut MVV die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar im Rahmen des Projektes „MaLIS“ (Mannheimer Ladeinfrastruktur) kontinuierlich aus. In diesem Rahmen wurden bereits mehrere hundert Ladepunkte im Normal- und Schnellladebereich realisiert - von der 11-kW-AC-Säule bis zum Hypercharger im HPC-Ausbau.  

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Klima smart überwachen

Fragt man Menschen weltweit, in welchem Bereich des öffentlichen Lebens sie den größten Handlungsbedarf sehen, steht der Klimawandel als ein länderübergreifendes Thema mit 37 Prozent klar an erster Stelle, dicht gefolgt von Luftverschmutzung (33 Prozent).

Weltweit rufen immer mehr Städte den Klimanotstand aus: Es ist der Appell, dem Klimaschutz bei jeder Entscheidung besonders Rechnung zu tragen – denn vor allem in Städten äußert sich schnell, wenn nicht in dessen Sinne gehandelt wird. Für Einwohnende von Städten ist dies insbesondere bei einer hohen Umwelt- und Luftverschmutzung zu spüren. Hier setzen unsere smarten Lösungen für Klima- und Luftmonitoring an.

Mit intelligenter Sensorik, die in Echtzeit klimarelevante Daten in eine hoch-performante Datenplattform einspeist, lassen sich verschiedene Anwendungsbereiche abdecken. Sie ermöglicht einen transparenten Überblick über aktuelle meteorologische Umweltdaten, zum Beispiel Einstrahlung, Niederschlag oder Windstärke, mit ähnlichen Lösungsbestandteilen. So können nicht nur transparente Umweltinformationen für Einwohnerinnen und Einwohner bereitgestellt werden, sondern auch meteorologisch kritische Ereignisse vorhergesehen und entsprechend gehandelt werden.

Im Zuge von Corona und den damit einhergehenden Vorgaben zum regelmäßigen Lüften gewinnen damit auch CO2-Messungen in Räumen zunehmend an Bedeutung. Mit MVV Air Quality werden diese Daten in einer übersichtlichen Anwendung dargestellt und gewähren so Rückschlüsse auf die Luftqualität in Innenräumen.

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