Wir beraten. Sie sparen.

Sie möchten Energie sparen und haben Fragen zur Umsetzung im eigenen Haus oder im Betrieb? Wir erklären Ihnen gerne, wie einfach Energie sparen sein kann und was Sie dabei beachten sollten.

So erkennen Sie den Verbrauch Ihrer Geräte

  • Finden Sie Ihre Stromfresser. Der Stromverbrauch eines Gerätes lässt sich ermitteln, indem man den Wert für die Leistung in Watt (W) mit der Einschaltdauer in Stunden (h) multipliziert. Wenn Sie den daraus resultierenden Wert durch 1.000 teilen, haben Sie den Stromverbrauch in der Einheit Kilowattstunde (kWh) ermittelt, der Ihnen auch von der Stromrechnung bekannt sein dürfte.

    Ein Beispiel: Arbeitet ein elektrisches Geräte 3 h mit einer konstanten Leistung von 2000 W, so sind 6 kWh Strom verbraucht worden.

    Wir helfen Ihnen dabei, versteckte Stromfresser in Ihrem Haushalt aufzuspüren. Einfach zu bedienende Strommessgeräte können Sie als MVV Kunde kostenlos im MVV E.forum im MVV Hochhaus im Luisenring 49 ausleihen.

  • Sie planen den Kauf eines neuen Haushaltsgerätes? Und Sie suchen nach einer objektiven Entscheidungshilfe? Genau die gibt es: Das Energielabel.

    Es besteht aus einem Etikett für Geräte, die im Verkaufsraum des Handels stehen. Darauf finden Sie unter anderem Angaben zum Energieverbrauch und zum Fassungsvermögen.

    Diese Angaben werden von den Geräteherstellern nach streng normierten Kenndaten gemacht. Festgelegt werden diese Kenndaten durch die vom Bundesministerium für Wirtschaft erlassene Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung, mit der verschiedene europäische Richtlinien umgesetzt wurden. Das heißt: Alle Hersteller sind zu einer Selbstdeklaration nach strengen Vorschriften verpflichtet.

    Dabei gilt: A ist die günstigste Einstufung, G die ungünstigste.

    Im Jahr 2003 wurden zusätzlich die Klassen A+ und A++ eingeführt. Rein nach den Namen beurteilt, scheint erst einmal kein großer Unterschied zwischen Klasse A und A+. Tatsächlich bezeichnet A+ jedoch ein Gerät, dass 20 Prozent weniger als ein Elektrogerät der Klasse A verbraucht. Bei A++ sind es sogar 40 Prozent weniger Energiebedarf.

    Seit dem 20. Dezember 2011 gibt es außerdem die Klasse A+++. Diese bezeichnet nun Elektrogeräte, die sogar 60 Prozent weniger Strom verbrauchen, als Geräte der Energieklasse A. Die neueste Klasse A+++ gilt nur für Gefrier-, Kühlschränke, Waschmaschinen und Geschirrspüler. Bei Fernsehgeräten hingegen wurde nun erst die Energieeffizienzklasse A eingeführt. Das Spektrum wird bei diesen Geräten erst in den kommenden Jahren erweitert.

    Die Etiketten für das Energielabel bestehen aus zwei Teilen: einem bunten Grundetikett und einem dazugehörigen Datenstreifen mit den spezifischen Daten für das jeweilige Gerät.

Nützliche Tipps zur Beleuchtung

  • Grundsätzlich gilt: Helle Lampenschirme und weiße Wände verstärken die Wirkung der Beleuchtung. Setzen Sie lieber eine leistungsstarke als viele leistungsschwache Lampen ein. Und zwar genau dort, wo Sie das Licht auch benötigen.

    Ein Beispiel: Ihr Arbeitszimmer. Achten Sie hier auf geringe Allgemeinbeleuchtung und nutzen Sie direkte und kräftige Beleuchtung am Arbeitsplatz. Am besten ist es jedoch, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz vor dem Fenster platzieren, wo am meisten Tageslicht hinkommt.

    Und: Reinigen Sie öfter Ihre Lampen, dadurch erhöht sich die Lichtausbeute. Vor allem an trüben Wintertagen zahlt sich das aus.

  • Energiesparlampen verbrauchen etwa 80 Prozent weniger Strom als herkömmliche Glühlampen und besitzen eine circa neunmal höhere Lebensdauer.

    Eine herkömmliche Glühbirne verwandelt etwa 90 bis 95 Prozent der elektrischen Energie in Wärme statt in Licht. Dagegen ist die Effizienz von Energiesparlampen mindestens fünf Mal so hoch. Das macht sich auch im Geldbeutel bemerkbar: Wenn Sie Kaufpreis, Energieverbrauch und Lebensdauer zusammen rechnen, sparen Sie mit einer 11-Watt-Energiesparbirne gegenüber einer gleich hellen konventionellen 60-Watt-Lampe mindestens 35 €.

    LED-Lampen sind das effizienteste und ökologisch nachhaltigste Leuchtmittel, was es derzeit auf dem Markt gibt. In Sachen Energieeffizienz und Lebensdauer haben Halogenlampen, Energiesparlampen und Glühlampen gegen sie keine Chance. Dank gezielter Weiterentwicklung sind LEDs heute technisch hoch entwickelt, bieten die gleiche Leuchtwirkung wie alte Glühbirnen und bieten viele Auswahlmöglichkeiten, wie Reflektorlampen, Einbaustrahler und LED-Lichterketten.

    LED-Lampen haben eine 10- bis 15-mal längere Lebensdauer als Glühbirnen und halten mehr als doppelt so lange wie Energiesparlampen. Zudem kann man mit LED-Lampen 80% des Energieverbrauchs einer vergleichbaren Glühlampe sparen. Auch im Vergleich mit Energiesparlampen sind LED-Lampen noch deutlich stromsparender.

     

    Standard-(Glüh)lampeStandard-(Glüh)lampeHalogenlampeEnergiesparlampeLED-Lampe
    15 Watt120 Lumen119 Lumen125 Lumen136 Lumen
    25 Watt220 Lumen217 Lumen229 Lumen249 Lumen
    40 Watt415 Lumen410 Lumen432 Lumen470 Lumen
    60 Watt710 Lumen702 Lumen741 Lumen806 Lumen
    75 Watt930 Lumen920 Lumen970 Lumen1055 Lumen
    100 Watt1340 Lumen1326 Lumen1398 Lumen1521 Lumen

     

  • In Außenbereichen wie Garage und Hauseingang sparen Bewegungsmelder zusätzlich Energie. Das Licht geht nur an, wenn eine Person den überwachten Bereich betritt, und das nur für einen Zeitraum von wenigen Minuten.

  • Bei Leuchtstoffröhren ist die Lichtausbeute um ein Vielfaches höher als bei herkömmlichen Glühbirnen. Sowohl Leuchtstoffröhren als auch Energiesparlampen werden am wirtschaftlichsten betrieben, wenn sie möglichst wenig ein- und ausgeschaltet werden, da dies die Lebensdauer verringert. In neuen Energiesparlampen ist heute allerdings schon meistens ein elektronisches Vorschaltgerät (EVG) integriert, das den Stromfluss des Beleuchtungskörpers steuert. Diese Lampen können und sollen auch bei kurzen Pausen ausgeschaltet werden.

  • Halogenlampen haben zwar eine bessere Effizienz als normale Glühlampen, trotzdem wird die Energie hauptsächlich in Wärme umgewandelt. Darüber hinaus verbrauchen Halogenlampen durch den Trafo ca. zehn Prozent der Lampenleistung als zusätzliche Energie. Halogenlampen sind deshalb KEINE Energiesparlampen! Wenn Sie dennoch nicht darauf verzichten wollen: Achten Sie darauf, dass der Schalter den Trafo auch wirklich abschaltet. So vermeiden Sie unnötigen Stromverbrauch.

Nützliche Tipps zum Kühlen und Gefrieren

  • Eine Gefriertruhe ist sparsamer als ein Gefrierschrank. Aber: Kaufen Sie kein zu großes Gerät, denn eine halbleere Gefriertruhe benötigt fast so viel Energie wie eine gut gefüllte! Stellen Sie Ihr Gefriergerät am besten in einem kühlen, gut belüfteten Raum auf. Eine Senkung der Umgebungstemperatur um 1 °C senkt den Verbrauch bereits um ca. vier Prozent. Da ist es ganz klar, dass Gefrierschrank und Herd keine guten Nachbarn sind.

    Aber auch bei der Nutzung gibt es einiges zu beachten: Stellen Sie zum Beispiel keine heißen Speisen oder Getränke in den Kühlschrank. Die Folge sind verstärkte Eisbildung und damit auch ein erhöhter Energiebedarf. Grundsätzlich gilt: Tauen Sie Ihre Geräte ein- bis zweimal pro Jahr ab. Sonst vereisen sie, und das erhöht den Energieverbrauch beträchtlich.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist die richtige Größe des Kühl- oder Gefrierschrankes. Ein empfohlener Richtwert: 100-120 Liter für einen 1-Personen-Haushalt, bei mehreren Bewohnern im Haushalt etwa 60 Liter Nutzinhalt pro Person.

    Generell gilt auch: Zuviel Kälte verbraucht unnötig Strom! Die optimale Temperatur, um Lebensmittel im Kühlschrank frisch zu halten, beträgt +7 °C, im Gefriergerät reicht eine Temperatur von -18 °C.

    Außerdem sollten Sie die Gummidichtungen am Türrahmen Ihrer Kühlgeräte immer sauber halten und falls sie porös geworden sind, austauschen, damit nicht unnötig Kälte entweicht.

  • Die sparsamsten Geräte tragen jetzt das Label A+++. Mit diesem Label werden Spitzengeräte mit dem geringsten Stromverbrauch ausgezeichnet. Diese Bezeichnung gilt nur für Gefrier-, Kühlschränke, Waschmaschinen und Geschirrspüler. Bei Fernsehgeräten hingegen wurde nun erst die Energieeffizienzklasse A eingeführt.

    Rein nach den Namen beurteilt, ist erst einmal kein großer Unterschied zwischen Klasse A und A+. Tatsächlich bezeichnet A+ jedoch ein Gerät, dass 20% weniger als ein Elektrogerät der Klasse A verbraucht. Bei A++ sind es 40% weniger Energiebedarf und bei A+++ sogar 60% weniger Strom.

Nützliche Tipps zur Heizung

  • Hätten Sie es gewusst? 75% der zuhause verbrauchten Energie entfällt auf die Raumwärme. Daher kann man hier mit einem bewussten Umgang besonders gut sparen. Hier kommen unsere Tipps:

    • Luft ablassen! Wenn es im Heizkörper gluckert, ist es höchste Zeit ihn zu entlüften, da ein Luftpolster die Zirkulation verhindert. Der Vorgang ist einfach: Ventil oben am Heizkörper öffnen, ein Gefäß darunter halten und warten, bis die Luft entwichen ist und Wasser herausläuft. Danach das Ventil wieder schließen. Geringe Mühe, große Wirkung: Luft in der Leitung kann die Kosten um bis zu 15% erhöhen.
    • Versperren Sie der Wärme nicht den Weg! Nackte Heizkörper sehen zwar nicht unbedingt immer gut aus, aber dafür kann sich die Wärme ungehindert im Raum ausbreiten. Verkleidungen und lange Vorhänge vor der Heizung, ungünstig platzierte Möbel oder aufmontierte Stangen zum Wäschetrocknen können bis zu 20% der Wärme verschlingen.
    • Lüften Sie richtig! Gekippte Fenster bringen kaum frische Luft, können aber Ihre Heizkostenrechnung immens erhöhen. Deshalb lüften Sie lieber öfter mit weit geöffneten Fenstern. Die Faustregel fürs richtige Lüften während der kalten Jahreszeit: zwei Mal täglich, maximal fünf Minuten pro Raum. Je kälter es draußen ist, umso kürzer wird die Lüftungszeit, da der Luftaustausch rascher vor sich geht. Wichtig: Heizung während des Lüftens abschalten.
    • Überheizen Sie Ihre Wohnung nicht! Manche mögen's heiß - und wundern sich dann über ihre hohen Heizkosten. Bedenken Sie: pro Grad höherer Raumtemperatur müssen Sie mit sechs Prozent höheren Heizkosten rechnen.
    • Ein moderner Heizkessel ist der beste Energiesparer! Ein moderner Heizkessel ist effizienter und geht mit Energie besonders sparsam um. Ein moderner Niedertemperatur- oder Brennwertkessel kommt mit bis zu 40 Prozent weniger Energie aus als eine veraltete Heizungsanlage.
    • Ein moderner Heizungsregler reguliert auch Ihre Heizkosten! Der Einbau eines modernen Heizungsreglers mit automatischer Nachtabsenkung ist nicht teuer, hilft Ihnen aber, viel Geld und Energie zu sparen. Thermostatventile sind auch bei Altanlagen unverzichtbar.
    • Lassen Sie die Wärme nicht entweichen! Schließen Sie nachts Ihre Rollläden und die Vorhänge, damit die Wärmeverluste durch Fenster verringert werden. Dämmen Sie auch Ihre Heizkörpernischen und bringen Sie hier eine reflektierende Silberfolie an. Dadurch lassen sich bis zu vier Prozent Heizkosten sparen.
    • Gleichmäßiges Heizen! Lassen Sie die Räume nicht auskühlen, da das Erwärmen ausgekühlter Räume einen höheren Heizwasserdurchfluss erfordert.
  • Fragen Sie sich manchmal, welche Raumtemperaturen normal sind? Wir haben Ihnen zum Vergleich unsere Empfehlungen in einer Tabelle zusammengestellt.

    Schlafen16° - 18° CTreppenhaus & Flur16° C
    Bad20° - 22° CKinder20° - 22° C
    WC16° CEssen & Wohnen20° C
    Küche18° CArbeitszimmer20° - 22° C

     

Nützliche Tipps zum Wasser

  • Schon mit kleinen Investitionen können Sie jeden Tag Wasser sparen – egal ob bei WC, Dusche oder beim Aufdrehen des Wasserhahns. Und so einfach geht es:

    • Rüsten Sie Ihre Toiletten mit Sparspülern nach. Ein herkömmlicher Spülkasten verbraucht neun Liter Wasser pro Spülung. Ein Spülkasten mit Spartaste nur drei Liter.
    • Verwenden Sie wassersparende Duschköpfe und Perlatoren.
    • Reparieren Sie tropfende Wasserhähne so schnell wie möglich. Tropft Ihr Wasserhahn alle zwei Sekunden, gehen Ihnen im Jahr rund 800 Liter Wasser verloren.
    • Duschen geht vor Baden - ein Wannenbad braucht dreimal so viel Wasser und Energie wie ein Drei-Minuten-Duschbad.
  • Vorteil Geschirrspülmaschine! - Beim Spülen des Geschirrberges einer vierköpfigen Familie mit der Hand werden im Schnitt 40 Liter Wasser verbraucht. Um dieses zu erwärmen, werden rund zwei Kilowattstunden an Energie benötigt. - Dagegen kommt ein Geschirrspüler mit 20 Litern Wasser und 1,5 Kilowattstunden Strom aus.

    Auch bei der Waschmaschine können Sie sparen: Waschen Sie erst, wenn die Waschmaschine wirklich voll ist, oder nutzen Sie deren Energiesparprogramme. Verzichten Sie bei normaler Verschmutzung der Wäsche auf die Vorwäsche und stellen Sie niedrigere Waschtemperaturen (60°C statt 95°C und 40°C statt 60°C) ein.

  • So sparen Sie nicht nur Wasser, sondern auch Energie:

    • Schalten Sie den Warmwasserspeicher vor längeren Pausen (beispielsweise Urlaub) ganz aus, und zwar so rechtzeitig, dass das warme Wasser noch genutzt werden kann.
    • Stellen Sie am elektronischen Durchlauferhitzer die gewünschte Warmwassertemperatur direkt ein. Sie bleibt auch bei geringem Wasserdurchfluss konstant. Dadurch werden die Einstellzeiten an der Armatur kürzer und Sie sparen Wasser.
    • Hydraulische und elektronische Durchlauferhitzer brauchen keinen Strom, wenn sie nur in Bereitschaft stehen. Diese Geräte sind klein, deswegen können sie nah am Wasserhahn oder an der Dusche installiert werden.

Nützliche Tipps zum Kochen

  • Wie Sie beim Kochen sparen können, verraten wir Ihnen mit diesen Tipps:

    • Richtige Topfgröße - Der Durchmesser von Topf- und Pfannenboden muss mit dem der Kochstelle möglichst übereinstimmen, so wird die Wärme am effektivsten übertragen. Ist der Topf zu klein, geht unnötig Wärme verloren. Ist der Topf zu groß, verlängert sich die Kochdauer.
    • Glaskeramikfeld - Wählen Sie beim Herdkauf ein Glaskeramikfeld. Damit kochen Sie sparsamer als mit Gusskochplatten.
    • Nachwärme nutzen! Sparen Sie Energie, indem Sie beim Backen oder Kochen auf das Vorheizen verzichten. Zudem können Sie die Nachwärme nutzen, indem Sie die Platten oder den Ofen früher abschalten.
    • Deckel drauf! Das Kochen ohne Deckel benötigt 200% mehr Energie, als wenn Sie den Topf abdecken. Das gilt für Elektro- ebenso wie für Gasherde. Das Zudecken bewirkt, dass die Wärme im Topf bleibt. Das verkürzt die Kochdauer deutlich.
  • Etwa 11% des gesamten Stromverbrauchs entfallen auf die Zubereitung von Essen. Es macht sich also bezahlt, in der Küche zu sparen. Dazu reicht es oft schon, die Geräte richtig zu nutzen – das kostet nichts und ist unabhängig vom Alter des Gerätes.

    • Sparen mit Mikrowelle? An sich hat der Mikrowellenherd einen relativ schlechten Wirkungsgrad: Lediglich die Hälfte der aufgenommenen elektrischen Energie steht als Wärmeleistung im Garraum zur Verfügung. Ihre Stärken hat sie bei kleinen Lebensmittelmengen und beim Auftauen. Zum Beispiel beim Garen von bis zu 400 g Gemüse, 200 g tiefgekühltem Gemüse oder beim Wärmen von 300 ml Flüssigkeit ist der Energiebedarf geringer als bei konventionellen Kochstellen.
    • Kaffeemaschine: Mit der Kaffeemaschine Kaffee zuzubereiten ist nicht nur bequemer, sondern auch energiesparender als mit den altbewährten Methoden.
    • Spezialgeräte: Auch Spezialgeräte wie Eierkocher, Wasserkocher und Toaster verbrauchen weniger Energie als bei der Zubereitung im Kochtopf oder im Backofen.

    Aber: Auch im Stand-by-Betrieb können Elektrogeräte Ihre Stromrechnung deutlich erhöhen. Darum schalten Sie diese über Nacht oder bei längeren Nutzungspausen ganz von der Stromversorgung ab. Damit können Sie auch die Gefahr eines Kurzschlusses verringern.

Nützliche Tipps zu Computer, Akkus & Co.

  • Ohne die mobilen Energiespender funktionieren weder Fernbedienung noch Wanduhr. Wer Batterien konsequent durch Akkus ersetzt, spart viel Geld.

    • Nickel-Cadmium-Akkus (NiCd) gelten als veraltet und umweltschädlich. Nickel- Metallhydrid-Akkus (NiMh) halten lange und kennen keinen „Memory- Effekt“. Lithium-Ionen- sowie Lithium-Polymer-Akkus sind in Leistung und Gewicht unschlagbar.
    • Ratsam ist es, Akkus in Geräten zu verwenden, die viel Energie in kurzer Zeit benötigen (wie Spielzeug, MP3-Player, Kamera).
    • Akkus entladen sich mit der Zeit selbst – je wärmer, desto schneller. Daher kühl lagern.
    • Akkus mit unterschiedlicher Kapazität oder verschiedenem Ladezustand sollten nicht zusammen genutzt werden.
    • Bei längerer Nichtbenutzung: Akkus laden und aus dem Gerät entfernen.
    • Am besten Ladegeräte mit automatischer Steuerung per Mikroprozessor (Minus-Delta-U-Verfahren) verwenden, die alle Batterie-Akku-Typen laden.
  • Bei einer durchschnittlichen Familie macht der Stand-by-Modus inzwischen fast ein Siebtel ihrer gesamten Stromkosten aus. Deshalb: Trennen Sie die Geräte komplett vom Stromnetz.

    Nicht jedes Gerät besitzt einen wirklichen Stand-by-Modus:

    • Lämpchen oder digitale Uhren zeigen den Stand-by-Modus an.
    • Manche Geräte besitzen keinen echten Aus-Schalter mehr. Intelligente Steckdosen-Leisten oder Power-Saver senken die Kosten für Stand-by.
    • Mit einer ausschaltbaren Steckerleiste trennen Sie mehrere Geräte auf einmal vom Netz. Vorsicht: Gespeicherte Daten wie Uhrzeit oder Programmierungen können verloren gehen.
    • Nehmen Sie Netzteile nach der Benutzung aus der Steckdose. Ansonsten wird das Netzteil warm und verbraucht allein schon zu viel Strom.

    Beim Kauf eines neuen Gerätes sollten Sie den Fachverkäufer nach dem Stand-by-Verbrauch fragen und ob es beim Ausschalten auch vollständig vom Netz getrennt werden kann.

  • PCs und Monitore verbrauchen durchschnittlich nur 30 Prozent ihres Stroms, während tatsächlich an ihnen gearbeitet wird. 70 Prozent gehen ungenutzt verloren, wenn die Geräte nicht komplett ausgeschaltet werden.

    • Energiespareinstellungen bei Computern, Monitoren und Druckern nutzen.
    • Notebooks benötigen inklusive Monitor weniger Strom als Desktop-PCs.
    • Veraltete Röhrenmonitore verschlingen mitunter mehr Energie als der komplette PC. Flachbildschirme arbeiten sparsamer.
    • Bildschirmschoner benötigen oft noch mehr Strom. Bei längeren Pausen den Monitor besser ausschalten.
    • Stand-by-Betrieb von Scanner, Laserdrucker oder Lautsprecher mit abschaltbarer Steckdosenleiste vermeiden.

Kontakt

Online-Services

Mit den Online-Services lösen Sie Ihr Anliegen einfach selbst - schnell und unkompliziert.

Login

Noch kein Zugang? Jetzt registrieren!

 

Service-Telefon

0621 3770 5555

Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr.

Notfall-Hotline

0800 290 1000

24 h

 

E-Mail

Nutzen Sie unser Kontaktformular, um uns eine Nachricht zu senden.

Kontaktformular

Kundenzentren

MVV E.forum
Energie- und Erlebnisforum
Luisenring 49
68159 Mannheim

MVV Nachbarschaftsoase
George-Washington-Straße 184
68309 Mannheim

Wichtiger Hinweis: Ab dem 14.06.2021 beraten wir Sie wieder persönlich. Bitte beachten Sie, dass wir für die persönliche Kundenberatung eine vorheriger Online-Terminbuchung empfehlen.

Weitere Informationen

Newsletter

Jederzeit gut informiert: Ob Aktionen, neue Produkte oder aktuelle Veranstaltungen – unser Newsletter hält Sie auf dem Laufenden.

 

Jetzt anmelden