Wasserfilter

  • Einbau durch den MVV eigenen Handwerksbetrieb
  • Schutz vor Partikeln und Verunreinigungen
  • Schutz vor Korrosionsschäden

Wasserfilter und weitere Techniken zur Wasseraufbereitung

Wasser - der Quell allen Lebens auf der Erde. Ohne Wasser in seinen verschiedenen Aggregatzuständen in Form von Eis, Schnee, flüssigem Wasser oder Dampf wären viele Bereiche unseres Planeten nicht so, wie sie jetzt sind.

Wasser ist essenziell zum Leben - ein Mensch kann wochenlang ohne Nahrung überleben, aber ohne Wasserzufuhr nur wenige Tage. Umso wichtiger ist sauberes Wasser für die Gesundheit. Bereits die alten Römer waren sich dessen bewusst und haben frisches Wasser mit Aquädukten als große Wasserleitung in die Städte gefördert. Hier wurden zum Schutz des Wassers Brunnenhäuser und Wasserschlösser gebaut, die die Sauberkeit des Wassers sicherstellen sollten. Bevor das über viele Kilometer geförderte Wasser dann in der Stadt an die Verbraucher verteilt wurde, erfolgte eine Reinigung von Steinen und groben Verschmutzungen. In der heutigen Zeit findet eine Aufbereitung des Wassers bereits vor dem Transport zum Verbraucher statt, es gibt aber gute Gründe, Wasserfilter zu benutzen.

Warum sollte ein Wasserfilter genutzt werden?

Wasser wird über lange Distanzen transportiert, auch wenn der Anbieter in der Nähe sitzt. Hierbei kann es vorkommen, dass sich im Wasser Verunreinigungen wie Sandkörner, Kalk von den Leitungswänden oder abgeblätterte Bestandteile von Rohren oder Armaturen befinden.
Ungefiltert würden diese letztendlich den Wasserhahn oder fest angeschlossene Geräte wie Heißwasserbereiter oder Großgeräte schädigen. Speziell bei Letzteren sind Reparaturen mit hohen Kosten verbunden, die durch präventive Maßnahmen verhindert werden können.
Ein Wasserfilter ist in der Lage, kleinste Fremdkörper von der Größe kleiner Sandkörner auszufiltern. Zusätzlich sind viele Modelle imstande, den Druck am Ausgang herabzusetzen (teilweise einstellbar), was einen separaten Druckminderer teilweise einsparen kann. Ein Wasserfilter stellt die erste Stufe der Wasseraufbereitung dar. Weiterhin sollte nach DIN-EN 806 eine Anlage nur mit gefiltertem Wasser befüllt und betrieben werden.

Hierdurch wird verhindert, dass sich Partikel in den Rohren oder Armaturen ablagern und diese mit der Zeit verstopfen oder anderweitig schädigen, beispielsweise durch chemische Korrosionsvorgänge. In der Folge können Brauseköpfe verstopfen oder Rohre langfristig brechen.

Vorteile durch den Einbau des Wasserfilters

Schutz vor Partikeln und Verunreinigungen

Kleine Partikel oder Sandkörner können die Funktion z. B. von Trinkwasser-Erwärmern, Brauseköpfen und Armaturen beinträchtigen. Außerdem können sie sich in den Leitungen ablegen und durch Korrosion sogar zum Rohrbruch führen.

Einbau nach dem Wasserzähler

Durch den Einbau des Wasserfilters nach dem Wasserzähler verhindern Sie direkt an der Eintrittsstelle des Wassers das Eindringen von Verunreinigungen.

Wann sollte ein Wasserfilter genutzt werden?

Als Faustregel ist festzuhalten, dass ein Wasserfilter selten schadet, aber oft nutzt. Spätestens in Situationen, in denen keine optimale Wasseraufbereitung garantiert werden kann, trägt der Einsatz eines Wasserfilters dazu bei, das wertvolle Nass unbeschadet zu transportieren. Je älter beispielsweise die Rohrleitungen oder Ausgleichsgefäße sind, durch die das Wasser transportiert wird, umso mehr Verunreinigungen und Fremdkörper können sich aus den Rohrmaterialien lösen. Vielfach sind alte Rohre auch einfach verkalkt und setzen kleine Kalkbrocken frei, die anschließend im Sieb bzw. Perlator des Wasserhahns aufgefangen werden. Eine Trinkwasseranalyse durch Anbieter in der Nähe wie uns kann nicht nur im Zweifelsfall Aufschluss über die Versorgungssituation und vorgelagerter Verrohrung geben. Eine Analyse kann auch potenziell Aufschluss darüber geben, ob in den Wasserleitungen bedenkliche Substanzen verbaut worden sind, beispielsweise Bleirohre in Altbauten. Auch wenn keine Verschmutzung zu befürchten ist, ist ein Wasserfilter sinnvoll, da er modellabhängig Druckschwankungen vom Versorgungsnetz in gewisser Größenordnung aufnehmen kann. Diese wirken dadurch nicht komplett auf nachgelagerte Gerätschaften ein bzw. werden reguliert. Wasserfilter mit Zusatzfunktion können somit als Rückschlagventil dienen, sofern eine entsprechende Funktion vorhanden ist.

In 3 Schritten zum Wasserfilter

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Unser Serviceteam berät Sie gerne persönlich zum Thema Wasserfilter, den technischen Voraussetzungen, Kosten, Ablauf etc.
 

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Wählen Sie den passenden Wasserfilter und kaufen Sie diesen zum Festpreis inklusive Installation. Alle wichtigen Informationen erhalten Sie vorab im Bestellprozess.

Installation und Inbetriebnahme  

Der Wasserfilter wird zum vereinbarten Termin geliefert und durch einen unserer zertifizierten Installateure fachgerecht installiert.

Wir beraten Sie gerne ausführlich bei Ihrem Vorhaben.

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Wann lohnt sich ein Wasserfilter?

Der Einbau eines DVGW-konformen Wasserfilters (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V.)  lohnt sich immer dann, wenn die Qualität des angelieferten Wassers trotz Wasseraufbereitung minderwertig ist. Speziell wenn auf lange Sicht eine Schädigung der Leitungen etc. durch unerwünschte Begleitstoffe stattfinden kann, ist eine Filterung eine günstige Möglichkeit, die Qualität des Wassers und die Lebensdauer der Anlage zu steigern. Soll eine weitere Wasseraufbereitung erfolgen, beispielsweise durch eine Wasserenthärtungsanlage, so sollte das zu enthärtende Wasser ohne Fremdstoffe sein. Diese können die Ionenaustauscherharze beschädigen und somit vorzeitige Folgekosten verursachen.

In Häusern mit Metallrohren ist ein Wasserfilter nicht nur sinnvoll, sondern nach DIN-Norm EN 806 vorgeschrieben. Würden edlere Metallpartikel wie Kupfer auf unedlere Materialien wie Edelstahl treffen, so fände Lochfraß statt. Mit uns können Sie eine für die individuellen Bedürfnisse angepasste Lösung wählen.

Wo können Wasserfilter gekauft werden?

Wasserfilter als Standardteile können heutzutage nicht nur im Fachhandel erworben werden, sondern auch im Versandhandel. Letztere Option bietet für versierte Selbermacher die Möglichkeit, unkompliziert Teile zu beziehen. Bei Bezug eines Wasserfilters im Fachhandel oder einem Anbieter in der Nähe wie uns wird die Installation durch einen Fachbetrieb vorgenommen. Wir können im Vorfeld über die Auswahl des richtigen Modells beraten und die Installation normgerecht durchführen. Dies trägt dazu bei, spätere Probleme oder etwaige Schäden zu vermeiden, die durch eine Eigeninstallation entstehen können.

 

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Unsere Wasserfilter zur Filtration von Trinkwasser

Ihnen stehen zwei Wasserfilter von zwei verschiedenen Herstellern zur Auswahl. Die Wasserfilter dienen zur Filtration von Trinkwasser. Sie schützen die Wasserleitungen und die daran angeschlossenen wasserführenden Systemteile vor Funktionsstörungen und Korrosionsschäden durch ungelöste Verunreinigungen (Partikel) wie beispielsweise Rostteilchen und Sand.

Grünbeck (pureliQ:RD)

Grünbeck pureliQ:RD

  • Wassertemperatur 5 – 30°C
  • Filterfeinheit 100 µm
  • Betriebsdruck 2 – 16 bar

BWT E1

  • Wassertemperatur 5 – 30°C
  • Filterfeinheit 100 µm
  • Betriebsdruck 2 – 16 bar

Unsere Wasserfilter im Vergleich

MerkmalGrünbeck Rückspülfilter pureliQ:RDBWT E1 Einhebelfilter EHF Trinkwasserfilter
Wassertemperatur min./max.5 – 30°C5 – 30°C
Einbaulänge
mit / ohne Verschraubung
182 / 100 mm185 / 100 mm
Druckmindererjanein
Nenndurchfluss
nach DIN EN 1567
3,6 m³/h3,6 m³/h
Filterfeinheit100 µm90 – 110 µm
Betriebsdruck2 – 16 bar2 – 16 bar

Wir beraten Sie gerne bei Ihrem Vorhaben

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Häufige Fragen zu unseren Wasserfiltern

Welche weiterführenden Möglichkeiten zur Wasseraufbereitung sind sinnvoll?

Abhängig von der gewünschten Zielsetzung und Verwendung des Wassers ist die grobe mechanische Filterung der erste Schritt zur Verbesserung der Wasserqualität. Eine weitere Filterung durch Aktivkohlefilter, um gelöste Gase wie Chlor oder Ammoniak zu binden, ist ein weiterer Schritt. Entsprechende Filterpatronen lassen sich teilweise in oder an Wasserfilter integrieren oder als separate Stufe einbauen. Somit können diese auch organische Kohlenwasserstoffe, Pestizide und bestimmte Bakterien zurückhalten.

Bei geringem Verbrauch als Trinkwasser lässt sich das Wasser auch in Wasserfilterkannen mit Aktivkohlefilter in kleinen Mengen filtern. Dies ist sinnvoll, wenn hieraus lediglich Kaffee oder Tee zubereitet werden soll.

Kalk und andere Mineralien werden hier nicht herausgefiltert. Zum Schutz der Wasserleitung bei sehr kalkhaltigem Wasser oder zur Vermeidung von Kalkflecken beispielsweise im Bad lässt sich eine Wasserenthärtungsanlage durch uns fachmännisch einbauen. Die Wasserenthärtungsanlage tauscht einen Teil der gelösten Kalkbildner wie Calcium oder Magnesium gegen Natrium (also Kochsalz) aus, was das Wasser weicher macht. Somit setzt sich kein Kalk in Wasserleitung oder Waschmaschine ab und die Menge an unschönen Kalkflecken im Bad wird deutlich reduziert.

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