25. Mai 2011 | MVV

EMAS-Zertifikat für die IGS wurde um drei Jahre verlängert

IHK-Regionalgeschäftsführer Thomas Schörg überreicht der IGS die EMAS-Registrierungsurkunde

Die IGS (Industriepark Gersthofen Servicegesellschaft) ist nicht nur Partner im Umweltpakt Bayern, sondern lässt ihre Managementsysteme und Leistungen regelmäßig nach den ISO-Normen 9001:2008 (Qualitätsmanagement) und 14001:2004 (Umweltschutz) zertifizieren. Darüber hinaus nimmt die Standortbetreibergesellschaft des Industrieparks seit Dezember 2007 an EMAS teil, besser bekannt als EU-Öko-Audit. Die Urkunde zur Verlängerung der Registrierung um weitere drei Jahre wurde am 16. Mai 2011 von Thomas Schörg, Regionalgeschäftsführer der IHK Augsburg für den Wirtschaftsraum Augsburg, überreicht.

EMAS wurde von der Europäischen Union entwickelt als Instrument für Organisationen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Alle Unternehmen, die an EMAS teilnehmen, müssen eine Umweltprüfung durchführen sowie eine Umwelterklärung veröffentlichen, in der sie unter anderem über ihre Auswirkungen auf die Umwelt (direkt oder indirekt), ihre Umweltleistung und ihre Umweltziele berichten. Alle Aussagen der Umwelterklärung werden von einem staatlich zugelassenen, unabhängigen Umweltgutachter auf ihre Richtigkeit geprüft. Die Umwelterklärung ist außerdem jährlich zu aktualisieren. Organisationen, die die Prüfung durch den Umweltgutachter erfolgreich durchlaufen haben, können sich in das EMAS-Register eintragen lassen. Dieses wird von der zuständigen IHK geführt.

Die "ökologische Visitenkarte" der IGS wurde Ende Februar im Internet veröffentlicht (www.industriepark-gersthofen.de/Publikationen/Broschüren) und ist damit für die Öffentlichkeit jederzeit verfügbar.

Für IGS-Geschäftsführer Heinz Mergel hat der Dialog mit der Öffentlichkeit im Hinblick auf die Umweltschutzaktivitäten einen hohen Stellenwert: "EMAS-Umwelterklärungen zeichnen sich durch eine hohe Transparenz und Glaubwürdigkeit aus, denn es werden nicht nur die Erfolge eines Unternehmens sichtbar gemacht. Sie zeigen vielmehr auch noch vorhandene Defizite auf, die durch klare Ziele und Verbesserungsmaßnahmen beseitigt werden sollen. Die jedes Jahr veröffentlichte Umwelterklärung ist für uns ein wichtiges Instrument zur Darstellung der Umweltaktivitäten der IGS und des ganzen Standortes."

Thomas Schörg, seit 1. April 2011 neuer Regionalgeschäftsführer der IHK für die Region Augsburg, nutzte die Gelegenheit des Besuches im Industriepark Gersthofen, um mehr über den Chemiestandort zu erfahren, der sich in den letzten zehn Jahren zu einem modernen Industriepark mit mittlerweile zwölf Unternehmen entwickelt hat.

Für Rückfragen steht Ihnen unsere Pressesprecherin Ingrid Knöpfle gerne zur Verfügung: Tel.: +49 821 479-2444,

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