Klimaschutz und Energie
Die künftige Energieversorgung muss zuverlässig und bezahlbar sein sowie den Anforderungen des Klimaschutzes gerecht werden. Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren am Energiesystem der Zukunft und haben unser Unternehmen daran frühzeitig ausgerichtet.
Fester Bestandteil unserer Unternehmensstrategie, dem Mannheimer Modell, ist unsere Klimaschutzstrategie. Mit dem Mannheimer Modell und seinem Dreiklang aus Wärmewende, Stromwende und Kundenlösungen verfolgen wir das Ziel, #klimapositiv zu werden.
Erneuerbare Energien
Die Zukunft der Energie ist erneuerbar. Vor allem Windkraft an Land und Photovoltaik spielen dabei eine zentrale Rolle. Diese Entwicklung stellt neue Anforderungen an unsere Netze und Infrastruktur.
Wir treiben den Ausbau erneuerbarer Energien konsequent voran und ersetzen Schritt für Schritt fossile Erzeugung. Dafür investieren wir in den Ausbau unseres eigenen Portfolios – mit klarem Fokus auf Windkraft und Solarenergie. Unser Know-how in der Projektentwicklung bringen wir mit unserer Tochtergesellschaft Juwi ein.
Zukunftsfähige Infrastruktur
Erneuerbare Energien schwanken je nach Wetter. Damit Strom jederzeit verfügbar ist, verbinden wir sie mit flexiblen, steuerbaren Kraftwerken. Versorgungssicherheit ist dabei entscheidend für Wirtschaft und Alltag.
Dafür investieren wir laufend in den Ausbau, die Wartung und die Optimierung unserer Netze. So bleiben Strom-, Gas- und Wärmenetze zuverlässig, intelligent und leistungsfähig.
Ein wichtiger Schritt ist auch die digitale Vernetzung in den Städten. Sie macht Instandhaltung und Ausbau schneller und effizienter. Daran arbeiten wir im Bereich Smart Cities.
Unser Ziel: #klimapositiv
Wir zählen zu den Vorreitern der Energiewende und verfolgen das Ziel, #klimapositiv zu werden. Dafür reduzieren wir konsequent unseren CO₂-Fußabdruck und planen, neben fossilem auch biogenes CO₂ dauerhaft der Atmosphäre zu entziehen. Damit ist es zukünftig möglich, mehr CO₂ aus der Atmosphäre zu entfernen, als wir selbst verursachen, und so negative Emissionen zu erreichen. Mit dem Mannheimer Modell setzen wir auf die Wärmewende und die Stromwende und unterstützen unsere Kunden mit innovativen Energielösungen dabei, ihre CO₂-Emissionen zu senken.

Ein Schlüssel auf dem Weg zu #klimapositiv
Thermische Abfallbehandlungsanlagen
Bei der thermischen Behandlung schrumpft das Abfallvolumen deutlich – Schadstoffe werden unschädlich gemacht, Schadgase durch Filter entfernt. Außerdem holen wir Wertstoffe wie Metalle heraus, die wiederverwendet werden können. Die im Restabfall und Klärschlamm enthaltene Energie nutzen wir für Wärme, Strom und Dampf für Haushalte und Industrie.
Bei der thermischen Abfallbehandlung entsteht aber auch CO₂ – aus fossilen und biogenen Abfällen. In unseren Anlagen können wir dieses CO₂ abfangen und sicher speichern. Rund die Hälfte des verwerteten Abfalls ist biogenen Ursprungs. Die Verwertung dieses Anteils gilt als klimaneutral, weil nur das CO₂ freisetzt, das zuvor gespeichert war. Wird dieses CO₂ abgeschieden und dauerhaft gespeichert, entziehen wir der Atmosphäre CO₂ - so schaffen wir sogar negative Emissionen.
MVV-Ziele von SBTi bestätigt
Die Science Based Targets Initiative (SBTi) hat die Klimaziele von MVV als Net-Zero-kompatibel bestätigt. Das bedeutet: Wir reduzieren unsere CO₂-Emissionen auf ein Minimum und gleichen unvermeidbare Restemissionen aus – ohne den Einsatz von Kompensationszertifikaten. Entscheidend ist, dass wir unsere eigenen Emissionen (Scope 1 und 2) sowie die entlang der Lieferkette (Scope 3) senken – gemeinsam mit Kunden und Partnern.

Warum Net-Zero für uns entscheidend ist
Diese Testierung ist mehr als ein Gütesiegel. Sie unterstreicht, dass unser Weg in Richtung Klimaschutz wissenschaftlich fundiert und mit dem 1,5-Grad-Pfad vereinbar ist. Net-Zero verstehen wir dabei nicht als Endpunkt, sondern als wichtigen Zwischenschritt. Unser Ziel geht weiter: eine dauerhafte und messbare Reduktion der CO₂-Emissionen.






