24. Juni 2015 | Juwi AG

juwi und Asia Green Capital gründen gemeinsames Projektentwicklungsunternehmen für Südost-Asien

Joint-Venture 'Aurora Partners Pte Ltd' soll Photovoltaik-Projekte in Süd- und Südost-Asien entwickeln, finanzieren und bauen / Sitz des neuen Unternehmen ist Singapur

Neben den USA, China und Japan hat sich Südost-Asien zum globalen Wachstumsmotor der Solarenergie entwickelt. Die Wörrstädter juwi-Gruppe ist hier bereits seit Jahren mit eigenen Niederlassungen aktiv. 400 Megawatt (MW) hat das Unternehmen bislang errichtet. In den kommenden zwei Jahren wird es in Südost-Asien und auf dem indischen Subkontinent weitere über 700 MW solare Kraftwerksleistung ans Netz bringen. Um weitere Projekte in der Region anzustoßen, hat juwi mit Asia Green Capital aus Singapur ein gemeinsames Entwicklungsunternehmen für Solarkraftwerke gegründet. Das Joint Venture "Aurora Partners Pte Ltd" soll Photovoltaik-Projekte in den Märkten Indonesien, Indien, Thailand, Malaysia und den Philippinen finanzieren und entwickeln. Der Sitz des Gemeinschaftsunternehmens ist Singapur.

"Das Joint Venture vereint die Stärken beider Unternehmen", so Amiram Roth-Deblon, juwi-Regionaldirektor für Asien-Pazifik. "juwi bringt seine fachliche Kompetenz und Erfahrung bei der weltweiten Entwicklung und dem Bau großer Photovoltaik-Projekte mit, Asia Green Capital bringt zusätzliche finanzielle Ressourcen für die Umsetzung künftiger Projekte in der Region mit. Wir freuen uns sehr darauf, diese in einem gemeinsamen Unternehmen umzusetzen", so Roth-Deblon weiter.

Edgare Kerkwijk, Geschäftsführer von Asia Green Capital Partners, sagt: "Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit juwi. Aurora Partners ermöglicht uns, unsere Stärken in der Finanzierung und Entwicklung von großen Solarparks auszuspielen und weitere Projekte im Kraftwerksmaßstab zu wettbewerbsfähigen Preisen umzusetzen."

Der weltweite Photovoltaik-Markt hat sich in den vergangenen fünf Jahren mehr als verzehnfacht, und er wird auch künftig weiter wachsen. Schließlich sind die Kosten für den Bau von Photovoltaik-Anlagen kontinuierlich gesunken – ein Trend der anhalten wird, denn bereits heute ist Sonnenstrom in vielen Regionen der Welt wirtschaftlicher als Strom aus Kohle, Gas und Atom. Vor allem Südost-Asien ist einer der Wachstumstreiber.

"Mit Aurora Partners sind wir in der Lage innovative und neue Finanzierungsoptionen für unsere Partner, Kunden und Energieverbraucher anzubieten. Das bringt Solarprojekte schneller ans Netz und macht Länder und Regionen in Südost-Asien schneller unabhängig von Energieimporten und Preisschwankungen", ergänzt Amiram Roth-Deblon. Eine gute Nachricht für juwi und die Energiewende in Südost-Asien.

Zur juwi-Gruppe
juwi zählt zu den führenden Spezialisten für erneuerbare Energien mit starker regionaler Präsenz und bietet die komplette Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen rund um den Bau und die Betriebsführung erneuerbarer Energieanlagen an. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Projekte mit Wind- und Solarenergie.

Gegründet wurde juwi 1996 von Fred Jung und Matthias Willenbacher in Rheinland-Pfalz; die beiden Energiepioniere sind damit seit nunmehr fast 20 Jahren als Vorstand der juwi-Gruppe aktiv. Seit Ende 2014 ist zudem die Mannheimer MVV Energie AG Partner und Miteigentümer der juwi-Gruppe. Die juwi-Gruppe beschäftigt weltweit rund 1.000 Mitarbeiter und ist auf allen Kontinenten mit Projekten und Niederlassungen präsent. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen.

Bislang hat juwi im Windbereich über 800 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von knapp 1.750 Megawatt an über 100 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.500 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 1.400 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen pro Jahr rund sechs Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von mehr als 1,5 Millionen Haushalten. Für die Realisierung der Energieprojekte hat juwi in den vergangenen 18 Jahren insgesamt ein Investitionsvolumen von über sechs Milliarden Euro initiiert.

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