03. Juni 2011 | MVV

MVV Energie baut neue Fernwärmeleitung im Stadtteil Lindenhof

Baubeginn der neuen Trasse am 6. Juni 2011 - Fertigstellung bis 2013 - Investition in die Versorgungssicherheit

Der Ausbau des Fernwärmenetzes geht weiter: Das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie baut ab 6. Juni 2011 in drei Bauabschnitten eine zusätzliche Trasse, die teilweise auch durch das neue Stadtquartier Mannheim 21 führt. Das über zwei Kilometer lange Teilstück soll die beiden wichtigen Transportleitungen "Nord" und "West" im Mannheimer Fernwärmenetz verbinden und ist fest in die städtebaulichen Neuordnung der frei werden Flächen südlich das Hauptbahnhofes integriert.

"Die Verbindungsleitung unterstützt den Ausbau der umweltfreundlichen Fernwärme in Mannheim und steigert nochmals die Versorgungssicherheit unseres Netzes", betonte Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender von MVV Energie, bereits beim ersten Spatenstich für das neue Quartier Mannheim 21 im Beisein von Ministerialdirektor Bernhard Bauer und Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz im März 2011. Beim Leitungsbau, der nach zweijähriger Bauzeit bis zum Beginn der Heizperiode im Oktober 2013 abgeschlossen werden soll, arbeitet MVV Energie in enger zeitlicher Abstimmung mit der Stadt Mannheim zusammen.

Die Arbeiten für die neue Fernwärmetrasse beginnen am Montag, 6. Juni 2011, mit der Einrichtung der Baustelle für den ersten Bauabschnitt auf dem Brachgelände der Deutschen Bahn nordöstlich des ehemaligen Vögele-Geländes. Zunächst werden bis zum Herbst 2011 insgesamt 390 Meter Leitungen verlegt. In den beiden folgenden Bauabschnitten wird die neue Trasse unterhalb des Neckarauer Übergangs parallel zu den DB-Gleisen sowie der Südtangente (Bundesstraße 37) gebaut und in Höhe des Victoria-Turmes an das bestehende Fernwärmenetz bis zum Gontardplatz im Stadtteil Lindenhof geführt.

Für die Verlegung der Vor- und Rücklaufrohre der neuen Fernwärmerohre mit einem Durchmesser von 600 Millimetern setzt MVV Energie ein neues Verfahren ein, die sogenannte Kaltverlegung. "Damit sind wir das erste Energieunternehmen, das Rohre in dieser Größe kalt, also ohne die Vorwärmung der Rohrleitungsgräben, verlegt¿, weist Projektleiter Hans-Joachim Dausch auf die neuartige Bauweise hin. Durch das schnellere Verfüllen der Rohrleitungsgräben ist eine enge Taktung aller Bauarbeiten gewährleistet, sodass die Bauzeit reduziert werden kann. Für Fragen zu der Baumaßnahme besteht die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme über die E-Mail-Adresse:

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