20. August 2018 | Juwi AG

Windenergie an Land: juwi setzt Zuschlagsserie fort

Auch in der dritten Ausschreibungsrunde der Bundesnetzagentur setzt sich das Wörrstädter Unternehmen durch / Elf Zuschläge für Windenergie-Projekte in 2018

Bei der dritten Ausschreibungsrunde für Windenergie an Land war der rheinland-pfälzische Projektentwickler erneut erfolgreich. Das Unternehmen mit Sitz in Wörrstadt sicherte sich Zuschläge für die Projekte Flörsbachtal-Roßkopf (Hessen), Kröppen und Wellenberg (beide Rheinland-Pfalz). Damit war juwi im laufenden Jahr bereits mit elf Projekten erfolgreich. „Das Ergebnis zeigt, dass wir mit unseren Projekten absolut wettbewerbsfähig sind und über eine sehr gute Markt- und Wettbewerbseinschätzung verfügen“, kommentiert Meinrad Wagenschwanz, Geschäftsbereichsleiter Erneuerbare Energien Deutschland, die Ausschreibungsrunde. „Klar ist aber auch, dass die Branche nun für den weiteren Ausbau stabile und vor allem verlässliche Rahmenbedingungen benötigt.“

Zwar hat die Bundesregierung das mangelhafte Ausschreibungsdesign aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz 2017 nachgesteuert und die Genehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz als einheitliche Grundlage für die Teilnahme an den Ausschreibungen der nächsten Jahre festgeschrieben. Allerdings herrscht durch die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Umsetzung der im Koalitionsvertrag versprochenen energiepolitischen Reformen Verunsicherung in der Windenergie-Branche, die aller Voraussicht nach zu einem Zubau-Rückgang in den Jahren 2019/2020 führen wird.

Insgesamt schrieb die Bundesnetzagentur bei der aktuellen Gebotsrunde 670 Megawatt Leistung Windenergie an Land aus. Die Gebotsmenge lag mit 709 Megawatt nur leicht darüber. Die leichte Überzeichnung spiegelt sich in den Gebotshöhen wider: Mit 6,16 Cent pro Kilowattstunde lag der durchschnittliche Zuschlagspreis nur geringfügig unter dem zulässigen Höchstgebot von 6,30 Cent pro Kilowattstunde. In den vorhergehenden Ausschreibungsrunden im Mai 2018 lagen die Zuschläge im Durchschnitt bei 5,73 Cent pro Kilowattstunde und im Februar 2018 bei 4,73 Cent pro Kilowattstunde.

Der nächste Gebotstermin für Windenergie an Land endet am 1. Oktober 2018. Die von der Bundesnetzagentur ausgeschriebene Leistung beträgt 670 Megawatt.

Zur juwi-Gruppe
Die juwi-Gruppe zählt zu den führenden Spezialisten für erneuerbare Energien. Der Erneuerbare-Energien-Pionier mit starker regionaler Präsenz bietet die komplette Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen rund um den Bau und die Betriebsführung erneuerbarer Energieanlagen an. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Projekte mit Wind- und Solarenergie.

Gegründet wurde juwi 1996 in Rheinland-Pfalz und hat heute seinen Firmensitz in Wörrstadt bei Mainz. Seit Ende 2014 ist die Mannheimer MVV Energie AG Partner und mit 63 Prozent Mehrheitseigentümer der juwi-Gruppe. Die juwi-Gruppe beschäftigt weltweit rund 1.000 Mitarbeiter und ist auf allen Kontinenten mit Projekten und Niederlassungen präsent. Unser Antrieb: Mit Leidenschaft erneuerbare Energien wirtschaftlich und zuverlässig gemeinsam durchsetzen.

Bislang hat juwi im Windbereich weltweit mehr als 950 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 2.100 Megawatt an rund 150 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.600 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 2.300 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen pro Jahr rund 7,7 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von mehr als 2,5 Millionen Haushalten. Für die Realisierung der Energieprojekte hat juwi in den vergangenen 20 Jahren insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 8,6 Milliarden Euro initiiert.

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