23. Juni 2022
8 Min

Stromspartipps

Top 10 Tipps zum Strom sparen im Haushalt

Die Energiekosten steigen, dagegen lässt sich aktuell wenig tun. Doch auch in Ihrem Haushalt gibt es bestimmt einige Stellschrauben, an denen Sie geschickt drehen können, um beinahe mühelos Ihren Stromverbrauch zu senken und so Strom und bares Geld zu sparen. Wir haben hier die zehn besten und effektivsten Stromspartipps für Sie zusammengetragen.

Tipp 1: Elektrogeräte nicht auf Standby lassen

Einer der größten Stromfresser in vielen Haushalten sind Elektrogeräte, die nicht komplett ausgeschaltet werden, sondern auf Stand-by bleiben – sei es der Fernseher, der Computer, die Stereoanlage oder der Kaffeeautomat. Bis zu 115 Euro mehr im Jahr kostet der Luxus, beim Einschalten nicht warten zu müssen, bis das Gerät „hochgefahren“ ist. Abschaltbare Steckdosenleisten erinnern mit ihrem roten Lämpchen daran, dass noch immer Strom fließt, auch, wenn gerade nichts „läuft“, und lassen sich mit einem Handgriff ausschalten.

Tipp 2: Ladegeräte aus der Steckdose ziehen

Wer hat sie nicht, die Lieblingssteckdose, an der das Ladegerät immer griffbereit eingestöpselt ist? Doch auch das kostet bares Geld: Denn selbst, wenn an das Ladegerät kein Handy angeschlossen ist, fließt Strom, den Sie bezahlen müssen.  

Tipp 3: Laptop statt PC

Der große Desktop-PC hat für viele sowieso ausgedient, weil es viel bequemer ist, mit Laptop oder Tablet am Lieblingsplatz zu sitzen. Auch stromtechnisch eine gute Wahl: Während ein PC über 75 Watt verbraucht, kommt ein Laptop mit nur 30 Watt für dieselbe Leistung aus. Das sind bis zu 18 Euro im Jahr mehr in Ihrer Stromsparkasse!

Tipp 4: Bewegungsmelder für Lampen und Leuchten

Nur mal schnell was aus dem Keller holen, mit vollen Händen zurück – und schon brennt das Licht stunden- oder tagelang. Mit Bewegungsmeldern an Lampen in Garagen, Fluren, Abstellräumen und Kellern stehen Sie nie mehr im Dunkeln und können sicher sein, dass sich das Licht nach wenigen Minuten von selbst ausschaltet, wenn niemand mehr da ist.

Tipp 5: Regelmäßig den Zählerstand checken

Wenn Sie übers Wochenende mal nicht da sind, nutzen Sie die Gelegenheit, Stromfresser in Ihrem Haushalt aufzuspüren: Pro Tag sollten die Geräte, die immer laufen müssen, nicht mehr als eine Kilowattstunde verbrauchen. Ist es mehr, prüfen Sie systematisch Ihre Dauer-Geräte wie Kühlschrank, Gefriertruhe etc. auf Energieeffizienz und eventuelle stromfressende Schäden wie poröse Dichtungen.

Tipp 6: Beim Wasserkocher auf die Menge achten

Wasser mit dem Wasserkocher zu erhitzen ist gegenüber dem Herd stromsparender und schneller. So können Sie zum Beispiel schon sparen, wenn Sie das Kochwasser für Nudeln im Wasserkocher „vorheizen“ und heiß in den Topf geben. Aber Achtung: Dieser Vorteil ist schnell wieder verspielt, wenn der Wasserkocher für jede Tasse Tee bis zum Rand gefüllt wird! Jeder unnötig erhitzte Liter kostet auch unnötig viel Strom.

Tipp 7: Backofen nicht vorheizen

Wenn Sie nicht gerade ständig Soufflés zubereiten, ist es völlig unnötig, den Backofen für Tiefkühlpizza oder Auflauf vorzuheizen. Warum Sie diese Anweisung trotzdem in allen Zubereitungshinweisen und Rezepten finden? Weil sich nur so eine einheitliche Backzeit für jeden Ofentyp angeben lässt, denn jeder Ofen braucht unterschiedlich lange, um auf die gewünschte Temperatur zu kommen. Bei unseren modernen Backöfen mit Sichtfenster sehen Sie ja aber selbst auf einen Blick, wann der Käse geschmolzen oder die richtige Bräune erreicht ist. Noch dazu geht es ohne Vorheizen viel schneller, denn wenn Sie die Gerichte in den kalten Ofen stellen, werden sie von Anfang an aufgetaut und durchgewärmt.

Tipp 8: Der richtige Deckel für jeden Topf

Bis zu 200 % mehr Energie wird benötigt, wenn Sie ohne Deckel auf den Töpfen kochen, denn dann heizen Sie mehr Ihre Küche als Ihre Suppe. Ein weiterer Vorteil: Mit Deckel ist das Essen viel schneller fertig.

Tipp 9: Gefriergeräte regelmäßig abtauen

Schon eine dünne Eisschicht auf den Kühlspiralen und den Wänden des Eisfachs, des Gefrierschranks oder der Gefriertruhe erhöht den Energiebedarf Ihres Geräts – und wenn Ihr Eisfach aussieht wie eine Gletscherhöhle, geht das richtig ins Geld. Sicher, eine Lieblingsaufgabe ist „Eisfach abtauen“ sicherlich nicht, aber dafür können Sie sich dann für das gesparte Geld mit richtig leckerem Eis belohnen!

Tipp 10: Waschen ohne Vorwäsche

Nicht nur weiß, sondern strahlend rein – das werden unsere heutzutage nur noch mäßig verschmutzten Textilien mit den meisten Waschmitteln selbst bei niedrigen Temperaturen und ganz ohne Vorwäsche. Wenn Sie also nicht gerade ölverschmierte Blaumänner oder mit Tomatensauce bekleckerte Leinentischdecken zu waschen haben, schalten Sie ruhig einen Gang zurück: 40 Grad oder sogar 30 Grad im Hauptwaschgang reichen in den meisten Fällen für ein strahlendes Ergebnis völlig aus.

Fazit: Es lohnt sich!

Wie Sie sehen, können Sie mit nur wenig Aufwand und ein wenig Umstellung Ihrer Gewohnheiten viel tun, um wertvolle Energie in Ihrem Haushalt zu sparen. Es lohnt sich! Noch mehr Energiespartipps zu den Themen Wasser und Heizen haben wir in unserer Übersicht: Energiespartipps für Sie zusammengestellt.

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