08. Dezember 2016 | Stadtwerke Kiel

Fast 1.000 Gründungspfähle für das Küstenkraftwerk K.I.E.L.

Gründungsarbeiten für Bau der beiden Motorenhallen - Bereits im Herbst 2018 soll das Kraftwerk Wärme und Strom für die Landeshauptstadt produzieren.

Jetzt starten die Gründungsarbeiten für die Gebäude, in denen 20 hocheffiziente Gasmotoren nicht nur für die Versorgungssicherheit sorgen, sondern auch zu einer massiven CO2-Einsparung beitragen. Hierfür bohrt der Energieversorger fast 1.000 Pfähle in den Boden. Die Gründungsmaßnahme für eine der beiden Motorenhallen soll Ende des Jahres abgeschlossen sein.

"Wir schrauben die Rohre erschütterungsfrei bis zu 20 Meter in den Boden. Dies ist gegenüber dem üblichen Rammverfahren umweltfreundlicher und macht kaum Lärm", beschreibt Dr. Jörg Teupen, Vorstand Technik und Personal der Stadtwerke Kiel AG, das Verfahren und erläutert weiter, dass "die Pfähle mit einem Durchmesser von 51 sowie 56 Zentimetern durchschnittlich 15 Meter lang sind und im Anschluss mit Beton ausgefüllt werden."

Die Gründungsarbeiten für die zweite Motorenhalle starten Anfang des kommenden Jahres.

Am 11. November hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel AG den Bau des Gasmotorenheizkraftwerks beschlossen. Das Küstenkraftwerk K.I.E.L. wird das seit 1970 in Betrieb befindliche Kohlekraftwerk auf dem Kieler Ostufer ersetzen. Aufgrund des hohen Wirkungsgrades des Kraftwerks sowie dem Wechsel von Kohle auf Erdgas wird das neue Küstenkraftwerk über 70 Prozent weniger CO2 ausstoßen als das Vorgängerkraftwerk.

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