16. Dezember 2020 | Juwi AG

juwi-Gruppe baut in Südafrika Solarkraftwerk für Eigenstromverbrauch einer Goldmine

Erstes Projekt dieser Größenordnung im Land. Die Freiflächen-PV-Anlage (9,9MW AC) wird rund 30 Prozent des Strombedarfs des Elikhulu Bergwerks decken und Stromkosten des Minenbetreibers spürbar senken.

Es ist ein Projekt mit Leuchtturmcharakter, das die juwi-Gruppe Anfang kommenden Jahres für das Bergbauunternehmen Pan African Resources umsetzen wird. Erstmals wird eine Goldmine in Südafrika ihren Strombezug mit Hilfe eines eigenen Freiflächen-Solarparks im Kraftwerksmaßstab organisieren. Hierfür wird juwi auf dem Gelände der Elikhulu Goldmine ein knapp 10 Megawatt großes Sonnenkraftwerk errichten, das rund 30 Prozent des Strombedarfs decken und die Stromkosten während des Betriebs signifikant senken wird. In Betrieb gehen soll die Anlage bereits im dritten Quartal 2021. Das Bergwerk befindet sich rund 120 Kilometer südöstlich von Johannesburg, nahe der Stadt Evander.

„Wir freuen uns darauf, dieses wegweisende Solarprojekt für Pan African Resources umzusetzen", kommentiert Greg Austin, juwi-Regionaldirektor für die EMEA-Region, den Vertragsabschluss. „Das Projekt demonstriert die Attraktivität von Solarenergie als saubere, kostengünstige und wettbewerbsfähige Lösung für die Energieversorgung energieintensiver Industrien. Es weist zudem den Weg in eine klimaschonende Zukunft auf, aus der die südafrikanische Wirtschaft gestärkt hervorgehen kann.“

Bei der Versorgung energieintensiver Industrien mit Strom aus Wind- und Solarenergie gehört juwi seit mehreren Jahren zu den führenden Unternehmen weltweit. Zuletzt realisierte der Wörrstädter erneuerbare-Energien-Pionier in Australien mehrere Hybridprojekte für Bergbauunternehmen, bei der das Unternehmen erfolgreich Wind- und Solarkraftwerke samt Batteriespeicher in die bestehende konventionelle Kraftwerksinfrastruktur einband.

Das Projekt nahe Evander wird für juwi das erste Minenprojekt auf dem afrikanischen Kontinent sein. Neben der Stromkostenreduktion wird es auch den Carbon-Footprint des Bergwerks um jährlich 26.000 Tonnen CO2 reduzieren. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 7,7 Millionen Euro. In Südafrika gehört juwi mit einem Marktanteil von über 25 Prozent zu den führenden Entwicklern von großen Wind- und Solarparks. Vor wenigen Wochen gelang es dem Unternehmen trotz des Corona bedingten Lockdowns gleich drei große Solarparks fertigstellen und damit den Bau eines 250-MW-Solarportfolios für einen großen südafrikanischen Versicherungskonzern abzuschließen.
 

Zur juwi-Gruppe

Die juwi-Gruppe zählt zu den führenden Spezialisten für erneuerbare Energien. Der Erneuerbare-Energien-Pionier bietet die komplette Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen rund um den Bau und die Betriebsführung erneuerbarer Energieanlagen an. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Projekte mit Wind- und Solarenergie.

Gegründet wurde juwi 1996 in Rheinland-Pfalz und hat heute seinen Firmensitz in Wörrstadt bei Mainz. Seit Ende 2014 ist die Mannheimer MVV Energie AG Partner und Eigentümer der juwi-Gruppe. Die juwi-Gruppe beschäftigt weltweit rund 850 Mitarbeiter und ist auf allen Kontinenten mit Projekten und Niederlassungen präsent.

Bislang hat juwi im Windbereich weltweit mehr als 1.000 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 2.400 Megawatt an rund 180 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.700 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 3.000 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen jährlich mehr als 8 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von rund 2,6 Millionen Haushalten. Für die Realisierung der Energieprojekte hat juwi in den vergangenen 20 Jahren insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 9 Milliarden Euro initiiert.


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