19. Oktober 2020 | Juwi AG

juwi Shizen Energy baut 54-Megawatt-Solarpark auf ehemaligem Golfplatz in Japan

Sonnenkraftwerk befindet sich in der Präfektur Tochigi rund 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tokio / Größtes Einzelprojekt des juwi Joint Ventures in Japan

Juwi Shizen Energy, das 2013 gegründete Joint Venture zwischen dem deutschen Projektentwickler juwi und dem japanischen Entwickler von Wind- und Solarparks Shizen Energy, errichtet in der rund 100 Kilometer nördlich von Tokio gelegenen Stadt Sano einen 54 Megawatt (DC) starken Solarpark. Das Gemeinschaftsunternehmen baut den Park im Kundenauftrag für Pacifico Energy. Der erste Spatenstich ist noch in diesem Monat. Im Sommer 2022 soll das Kraftwerk in Betrieb gehen. Das Projekt Sano City wird nach Fertigstellung rund 62 Millionen Kilowattstunden sauberen Solarstrom jährlich produzieren.

Dass juwi Shizen Energy (jSE) Spezialist für die Errichtung großer Freiflächensolarparks mit anspruchsvoller Geländetopografie ist, kommt nun auch dem bislang größten Einzelprojekt der Firmenhistorie zu Gute. Denn der Solarpark befindet sich auf einem ehemaligen Golfplatz in Hanglage. Projekte dieser Art hat das Japan-Joint-Venture in jüngerer Vergangenheit mehrere erfolgreich umgesetzt. Insgesamt hat jSE in den letzten acht Jahren rund 200 Megawatt im Rahmen von sogenannten EPC-Projekten (Engineering-Procurement-Construction) realisiert. Zuletzt nahm das Unternehmen zwei Solarparks für ein 100-Prozent-Tochterunternehmen des Gasversorgers Tokyo Gas Co., Ltd. in Betrieb.

Jan Warzecha, Geschäftsführer von juwi Shizen Energy betont: „Wir freuen uns, dieses Projekt für Pacifico Energy umsetzen zu dürfen. Juwi Shizen Energy hat sich seit seiner Gründung durch die Realisierung zahlreicher anspruchsvoller und komplexer Solarprojekte einen exzellenten Ruf als EPC-Partner in der japanischen Energiebranche erarbeitet. Unser Ziel ist es, die Energiewende in Japan mit weiteren Erneuerbare-Energien-Projekten voranzubringen.“

Die Projektpipeline hierfür ist gut gefüllt. juwi Shizen Energy arbeitet derzeit parallel auf mehreren Baustellen, um in Japan rund 300 Megawatt PV-Leistung in verschiedenen Projekten zu errichten. Erst Ende August unterzeichnete Jan Warzecha für juwi Shizen Energy einen EPC-Vertrag mit Amp Energy zum Bau eines 14-Megawatt-Solarparks in Kai City in der Präfektur Yamanashi. Bei dem Projekt arbeiten die beiden Unternehmen erstmals zusammen. Bis Ende 2021 soll der Solarpark Kai Shobuzawa fertiggestellt werden. Die Präfektur liegt westlich von Tokio auf der Hauptinsel Honshu und beheimatet mit dem Berg Fuji eines der Wahrzeichen des Landes. Der Solarpark entsteht derzeit auf einem 15 Hektar großen Fläche und soll mit dem erwarteten Energieertrag von 18 Millionen Kilowattstunden rund 5.770 japanische Durchschnittshaushalte versorgen.
 

Zur juwi-Gruppe

Die juwi-Gruppe zählt zu den führenden Spezialisten für erneuerbare Energien. Der Erneuerbare-Energien-Pionier bietet die komplette Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen rund um den Bau und die Betriebsführung erneuerbarer Energieanlagen an. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Projekte mit Wind- und Solarenergie.

Gegründet wurde juwi 1996 in Rheinland-Pfalz und hat heute seinen Firmensitz in Wörrstadt bei Mainz. Seit Ende 2014 ist die Mannheimer MVV Energie AG Partner und Eigentümer der juwi-Gruppe. Die juwi-Gruppe beschäftigt weltweit rund 850 Mitarbeiter und ist auf allen Kontinenten mit Projekten und Niederlassungen präsent.

Bislang hat juwi im Windbereich weltweit mehr als 1.000 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 2.400 Megawatt an rund 180 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.700 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 2.700 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen jährlich mehr als 8 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von rund 2,6 Millionen Haushalten. Für die Realisierung der Energieprojekte hat juwi in den vergangenen 20 Jahren insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 9 Milliarden Euro initiiert.


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