30. Oktober 2020 | Juwi AG

Keine Abstriche beim Anlagenservice: juwi-Betriebsführung für EE-Anlagen auch in ASP-Kernzonen

Erneuerbare-Energien-Anlagen im Portfolio des Wörrstädter Betriebsführers werden auch in Gebieten mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) zuverlässig gewartet.

Unternehmen mit Sondergenehmigung zum Betreten Kritischer Energie-Infrastrukturen (KRITIS) in Sperrzonen. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter aus in Deutschland. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat vergangene Woche (28. Oktober) neun weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg bestätigt. Insgesamt gibt es damit aktuell 103 bestätigte Fälle. Die Seuche ist für den Menschen zwar ungefährlich, ihre Eindämmung erfordert aber harte Maßnahmen mit Auswirkungen auf das öffentliche und wirtschaftliche Leben in den betroffenen Regionen. Hierzu zählen etwa die Absperrung der Gebiete und die Einschränkung des Personen- und Fahrzeugverkehrs innerhalb dieser.

Technische Betriebsführer von Erneuerbare-Energien-Anlagen stellt diese Situation vor große Herausforderungen, denn auch sie dürfen zum Beispiel große Freiflächensolarparks, die innerhalb einer Kernzone liegen, nur mit einer Sondergenehmigung der Verwaltung des entsprechenden Landkreises betreten. „Kunden der juwi-Betriebsführung müssen durch die Afrikanische Schweinepest aber keine Abstriche beim Service fürchten“, sagt Jörg Blumenberg, Geschäftsführer der juwi Operations & Maintenance GmbH. „Die juwi O&M ist KRITIS-zertifiziert. Das heißt, die Behörden sind verpflichtet uns als Betreiber von kritischen Infrastrukturen jederzeit Zugang zu den Anlagen zu gewähren, damit wir unsererseits einen sicheren und betriebsfähigen Zustand der regenerativen Kraftwerke gewährleisten können.“

Auf eine mögliche Ausbreitung der ASP auf andere Bundesländer ist die juwi O&M gut vorbereitet und hat entsprechende Maßnahmen getroffen. Jörg Blumenberg: „Wir haben die Situation im Blick und unsere innerbetrieblichen Abläufe an die neue Situation angepasst. Hierzu zählen unter anderem die tägliche Prüfung von Kern-, Gefährdungs- und Pufferzonen sowie von neu erlassenen Verordnungen und Bestimmungen.“ Auch um die Behördenkommunikation kümmert sich juwi. „Unsere Kunden können sich auch unter ASP-Bedingungen auf den gewohnt hohen Servicestandard verlassen“, versichert Blumenberg.
 

Zur juwi-Gruppe

Die juwi-Gruppe zählt zu den führenden Spezialisten für erneuerbare Energien. Der Erneuerbare-Energien-Pionier bietet die komplette Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen rund um den Bau und die Betriebsführung erneuerbarer Energieanlagen an. Zu den Geschäftsfeldern der juwi-Gruppe zählen vor allem Projekte mit Wind- und Solarenergie.

Gegründet wurde juwi 1996 in Rheinland-Pfalz und hat heute seinen Firmensitz in Wörrstadt bei Mainz. Seit Ende 2014 ist die Mannheimer MVV Energie AG Partner und Eigentümer der juwi-Gruppe. Die juwi-Gruppe beschäftigt weltweit rund 850 Mitarbeiter und ist auf allen Kontinenten mit Projekten und Niederlassungen präsent.

Bislang hat juwi im Windbereich weltweit mehr als 1.000 Windenergie-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 2.400 Megawatt an rund 180 Standorten realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1.700 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 2.700 Megawatt. Diese Energieanlagen erzeugen zusammen jährlich mehr als 8 Milliarden Kilowattstunden Strom; das entspricht in Deutschland dem Jahresbedarf von rund 2,6 Millionen Haushalten. Für die Realisierung der Energieprojekte hat juwi in den vergangenen 20 Jahren insgesamt ein Investitionsvolumen von rund 9 Milliarden Euro initiiert.


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