15. Mai 2015 | MVV

Landeshauptstadt Kiel und MVV Energie setzen Partnerschaft bei den Kieler Stadtwerken fort.

Projekt Gasmotoren-Heizkraftwerk (GHKW) wird gemeinsam vorangetrieben. Aussichten auf verbesserte energiewirtschaftliche Rahmenbedingungen und Fortschritte bei der Projektplanung bringen Einigung zwischen Anteilseignern der Stadtwerke Kiel – Gasmotoren-Heizkraftwerk könnte zu einem Musterbeispiel für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende durch die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung werden – Projektvorbereitungen gehen planmäßig weiter

Die Landeshauptstadt Kiel und das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie haben sich als Anteilseigner der Stadtwerke Kiel auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Umsetzung einer Nachfolgelösung für das in den nächsten Jahren stillzulegende Gemeinschaftskraftwerk (GKK) geeinigt. Wie Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer und der Vorstandsvorsitzende von MVV Energie, Dr. Georg Müller, am Freitag (15. Mai 2015) in einer gemeinsamen Pressekonferenz betonten, haben sich die beiden Partner in ihren monatelangen Verhandlungen darauf verständigt, das Projekt für ein neues Gasmotoren-Kraftwerk nun konsequent und planmäßig weiter voranzutreiben. Übereinstimmend bekräftigten Dr. Kämpfer und Dr. Müller dabei die gemeinsame Verantwortung von Landeshauptstadt Kiel und MVV Energie sowohl für die positive Weiterentwicklung ihres gemeinsamen Unternehmens Stadtwerke Kiel sowie für dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für die zuverlässige Energieversorgung für die Kieler Bevölkerung.

Grundlage der Einigung zwischen der Stadt und dem Mannheimer Energieunternehmen sind insbesondere die in den politischen Diskussionen der letzten Wochen deutlich gestiegenen Aussichten auf unverzichtbare Verbesserungen der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen des neuen Kraftwerks. Dafür hatten sich Oberbürgermeister Kämpfer und Ministerpräsident Torsten Albig noch vor wenigen Wochen beim Bundeswirtschaftsminister eingesetzt. Die Landeshauptstadt ist zuversichtlich, dass die Weichen in Berlin jetzt richtig gestellt werden.

Gleichzeitig konnten in den zurückliegenden Monaten in dem von den Stadtwerken Kiel verantworteten Projekt, in das auch die MVV Energie ihr Know-how und ihre energiewirtschaftliche Erfahrung einbringt, Fortschritte bei der Planung der neben dem bisherigen GKK-Standort am Ostufer der Förde geplanten Anlage erreicht werden.

Für Dr. Kämpfer und Dr. Müller sind das die unverzichtbaren Voraussetzungen, damit das Gasmotoren-Kraftwerk nicht nur aus technischer sondern auch aus wirtschaftlicher Sicht zu einem Erfolg wird. Entsprechend werden auch die laufenden Planungen und Vorbereitungen für das Kraftwerksprojekt planmäßig fortgeführt, um in den nächsten Monaten dann die notwendigen Finanzierungs- und Bauentscheidungen im Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel treffen zu können. Dr. Müller: "Das Gasmotoren-Kraftwerk bietet ein technisch ausgereiftes Konzept. Wenn in Berlin mit den diskutierten Neuregelungen für den Energiemarkt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ein solches Kraftwerk angepasst werden, dann kann hier in Kiel ein Musterbeispiel für die intelligente Umsetzung der Energiewende entstehen." Das schaffe auch für MVV Energie eine Basis zur Bewertung des Kraftwerks. "Unser Unternehmen investiert seit Jahren konsequent in die Energiewende. Wenn das Gesamtpaket stimmt, dann werden wir uns in Partnerschaft mit der Landeshauptstadt Kiel daran beteiligen."

Andere Mehrheitsverhältnisse sind damit vom Tisch und der gemeinsame Weg zur GHKW-Realisierung wird fortgesetzt. An der Partnerschaft von Landeshauptstadt Kiel und MVV Energie wird sich nichts ändern. Dr. Kämpfer und Dr. Müller: "Wir arbeiten weiter eng und vertrauensvoll im Interesse der Stadtwerke Kiel und der Menschen in der Landeshauptstadt zusammen. Das haben wir auch nach den Diskussionen der letzten Monate um den richtigen Weg bei der GKK-Nachfolge bekräftigt, die wir stets im Bewusstsein unserer gemeinsamen Verantwortung und mit dem Ziel einer einvernehmlichen Lösung geführt haben."

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