10. Juli 2015 | Stadtwerke Kiel

Nächster Meilenstein auf dem Weg zum neuen GHKW

Stadtwerke-Aufsichtsrat gibt grünes Licht für nächsten Schritt im Kraftwerks-Projekt: Auf seiner heutigen Sitzung (10. Juli) hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel AG weitere wichtige Entscheidungen im Rahmen des Kraftwerk-Projekts getroffen.

Unter anderem ist die detaillierte Ausführungsplanung für das Gasheizkraftwerk (GHKW), das so genannte Detail Engineering, freigegeben und der Start des Finanzierungsprozesses beschlossen. Die abschließende Bauentscheidung für das GHKW ist unverändert für das Frühjahr 2016 vorgesehen.

"Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel hat damit heute die Grundlagen für den nächsten Schritt auf dem Weg zu dem neuen Kraftwerk an der Förde gelegt," betonte Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Georg Müller im Anschluss an die Sitzung. "Mit diesen Beschlüssen haben wir nun erheblich an Planungssicherheit gewonnen. Dies ist ein weiterer Meilenstein für ein Kraftwerk, das durch seine geplante modulare Bauweise höchst flexibel auf die Anforderungen des Energiemarkts reagieren kann", zeigte sich Frank Meier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Kiel AG, erfreut.

Technik-Vorstand Dr. Jörg Teupen ergänzte: "Das GHKW ist unser Beitrag zur Energiewende. Nicht nur, dass es zur Netzstabilität beitragen würde, auch der CO2-Ausstoß würde sich gegenüber dem bisher betriebenen Kohlekraftwerk erheblich verringern. Und es wäre dazu unsere zukunftsfähige Basis für die Wärme- und Stromversorgung der Region."

Bereits im Mai hatten sich die beiden Stadtwerke-Anteilseigner MVV Energie und Landeshauptstadt Kiel im Grundsatz auf ein gemeinsames Vorgehen bei der Umsetzung einer Nachfolgelösung für das in den nächsten Jahren stillzulegende GKK geeinigt. Im nächsten Schritt können nun die Stadtwerke Kiel das Projekt mit einer professionellen Ausführungsplanung und Ausschreibung sowie einem tragfähigen Finanzierungskonzept auf der Basis einer ehrgeizigen Wirtschaftsplanung bis zur Baufreigabe vorantreiben.

Das Gasmotoren-Kraftwerk bietet ein technisch ausgereiftes Konzept. In der letzten Woche hat nun auch die Bundesregierung Verbesserungen der energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen für das neue Kraftwerk angekündigt. "Damit kann hier in Kiel ein Musterbeispiel für die intelligente Umsetzung der Energiewende entstehen", unterstrich Dr. Müller auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit Kiels Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer Anfang Mai.

Des Weiteren wurde auf der Sitzung unter anderem auch die Errichtung der Pumpenhalle für den Betrieb des Wärmespeichers beschlossen. Darüber hinaus stimmt der Aufsichtsrat zu, dass sämtliche Planungs- und Umsetzungshandlungen im Rahmen von Betrieb und Instandhaltung des Gemeinschaftskraftwerks (GKK) auf eine finale Stilllegung im Jahr 2018 auszurichten sind.

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