19. Dezember 2011 | MVV

Wichtiger Eckpfeiler einer nachhaltigen Abfallverwertung

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller besucht thermische Abfallverwertungsanlage auf der Friesenheimer Insel in Mannheim - MVV-Energie-Vorstandsvorsitzender Dr. Georg Müller: "Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz"

Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller hat sich bei einem Besuch der thermischen Abfallverwertungsanlage der MVV Energie auf der Friesenheimer Insel in Mannheim für die Beibehaltung des baden-württembergischen Autarkieprinzips für eine nachhaltige und hochwertige Abfallverwertung im Südwesten ausgesprochen. "Entsorgungssicherheit, hohe Qualität und niedrige Gebühren müssen auch in Zukunft erhalten werden", betonte der Minister am Montag bei seinem Rundgang durch die Anlagen, an dem neben dem Vorstandsvorsitzender der MVV Energie, Dr. Georg Müller auch der Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz teilgenommen hat. "Die Landesregierung wird alles dafür tun, diese politischen Grundlagen auch in den kommenden Jahren zu erhalten." Gleichzeitig bezeichnete er die Mannheimer Anlagen als "wichtige Eckpfeiler für die Abfallentsorgung in der gesamten Region".

Nach den Worten von MVV-Chef Dr. Müller sind Haushalts- und Gewerbeabfälle durch ihre sinnvolle Verwertung des stofflichen und energetischen Potenzials eine wichtige Ressource der Zukunft: "Bereits seit rund 50 Jahren gehören wir zu den Wegbereitern dieses zukunftsweisenden Gedankens." Derzeit werden in Mannheim rund 700.000 Tonnen Abfälle pro Jahr verwertet. Aus der Abfallverbrennung werde sowohl Strom erzeugt wie auch die entstehende Abwärme genutzt. Dadurch werde eine optimale energetische Verwertung der Abfälle gewährleistet und so auch ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet. "Die Abfälle ersetzen fossile Energieträger." Die Mannheimer Anlage ist als eine von landesweit sechs Abfallverbrennungsanlagen ein zentraler Baustein der Abfallwirtschaft des Landes.

Die ideale Kombination aus Abfallentsorgung und Energieerzeugung sichert und schafft, so Dr. Müller, auch Arbeitsplätze an diesem zukunftssicheren Standort und gewährleiste eine hohe Entsorgungssicherheit bei Einhaltung höchster Umweltstandards. Allein durch den Betrieb des Müllheizkraftwerkes und des benachbarten Biomassekraftwerkes werden in Mannheim jährlich bis zu 100.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

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