MVV senkt Fernwärmepreis zum 1. Juli 2026
Das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG passt zum 1. Juli 2026 die Fernwärmepreise für Mannheim, Brühl und Ketsch an. Für den Musterfall eines Dreipersonenhaushalts sinkt der Fernwärmepreis, der sich aus dem Verbrauchspreis sowie den Service- und Verrechnungspreisen zusammensetzt, um insgesamt rund 0,6 Prozent bzw. 8,14 Euro pro Jahr. Damit bestätigt MVV ihr im bundesweiten Vergleich attraktives Preisniveau bei der Fernwärme. Während sich die Service- und Verrechnungspreise um 3,1 Prozent erhöhen, sinkt der Verbrauchspreis um 2,1 Prozent. Dies entspricht einer Senkung um 0,17 ct/kWh (netto) auf 8,07 ct/kWh (netto) bzw. 9,60 ct/kWh (brutto).
Preisanpassungen erfolgen anhand von festgelegten Preisanpassungsklauseln jeweils zum 1. Juli eines Jahres und ergeben sich auf Basis von Indizes aus dem zurückliegenden Kalenderjahr. Dabei werden die Kosten der Erzeugung und Bereitstellung der Fernwärme sowie die Entwicklung auf dem Wärmemarkt in einer Formel abgebildet. Somit ist klar geregelt, auf welcher Grundlage und zu welchem Zeitpunkt sich die Preise ändern. In die Formeln fließen vom statistischen Bundesamt in Wiesbaden unabhängig festgestellte Jahresindizes ein.
Damit Kundinnen und Kunden Preise klar nachvollziehen können, hat sich MVV für eine Transparenzplattform zu Fernwärmepreisen stark gemacht. Diese gibt es seit Mai 2024 unter waermepreise.info. Die Website bietet eine bundesweite Übersicht, in der Verbraucher die Preise ihres Fernwärme-Anbieters einordnen können.
MVV-Vertriebsvorstand Dr. Johannes Werhahn: „MVV investiert in die Zukunft der grünen Fernwärme. Bis zum Jahr 2030 wollen wir die Fernwärmeerzeugung in Mannheim und der Region komplett auf erneuerbare Energien umstellen. Dazu setzen wir auf ein breites Portfolio innovativer und regionaler Lösungen wie Flusswärmepumpen und Geothermie. So machen wir uns zunehmend unabhängig von geopolitischen Einflüssen und Preisschwankungen auf den internationalen Märkten für fossile Energien.“
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