30. Mai 2016 | MVV

MVV Umwelt auf der IFAT 2016: Mehr Energieeffizienz bei der thermischen Abfallverwertung

KWK und Dampfauskoppelung schonen die Umwelt und erhöhen gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit – Innovatives Verfahren für die Rauchgasreinigung

Wärme und Strom aus Abfällen sind unverzichtbarer Bestandteil einer nachhaltigen Abfall- und Energiewirtschaft. Auf der weltgrößten Branchenmesse IFAT vom 30. Mai bis 3. Juni 2016 zeigt MVV Umwelt, eine Tochter des Mannheimer Energieunternehmens MVV Energie, Lösungen rund um die hoch effiziente Energiegewinnung aus Abfall – vom umfassenden Stoffstrommanagement über Planung, Bau und Betrieb von Kraftwerken bis hin zu neuen Technologien bei der Rauchgasreinigung.

"Energie aus Abfall ist eine moderne und zukunftsfähige Technologie, die aktiven Umweltschutz mit den Anforderungen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft verbindet", betonte Dr. Joachim Manns, Geschäftsführer von MVV Umwelt, zum Auftakt der IFAT in München.

"MVV Umwelt hat in den vergangenen Jahren sowohl in mehr Energieeffizienz als auch in neue Kraftwerke investiert, so dass wir heute einen hochmodernen Kraftwerkspark betreiben."

Neue Kraftwerke in Großbritannien setzen Maßstäbe
Mit insgesamt sieben thermischen Abfall- und Biomasseverwertungsanlagen in Deutschland und Großbritannien gehört MVV Umwelt zu den großen europäischen Unternehmen der Branche. Zuletzt gingen Ende 2015 Kraftwerke in Plymouth und im ostenglischen Kent in Betrieb. "Dort haben wir mit unserer Erfahrung aus über 50 Jahren hochmoderne Anlagen errichtet, die einen Maßstab für neue Kraftwerke dieser Art setzen", so Dr. Manns.

Innovative Abgasreinigung
Jüngstes Beispiel für den hohen technologischen Anspruch von MVV Umwelt ist die Entwicklung eines innovativen Abgasreinigungssystems im Kraftwerk in Leuna. In einem vom Bundesumweltministerium geförderten Vorhaben kommt dort ein neuartiges Trockensorptionsverfahren zum Einsatz. Dadurch können sowohl bei den eingesetzten Additiven als auch bei den Reststoffen zur Deponierung bis zu 20 Prozent eingespart werden. Das CO2-Minderungspotential liegt bei rund 30 Prozent. Gleichzeitig ermöglicht es die technische Lösung, überschüssige Abgaswärme für die Wärmeversorgung nutzbar zu machen.

Auszeichnung für HKW Mannheim
Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket hat MVV Umwelt unter dem Namen "OptiMa" in ihrem Mannheimer Kraftwerk den Wärmenutzungsgrad um rund 2,4 Prozentpunkte verbessert. Diese Optimierung macht pro Jahr bei gleichem Brennstoffeinsatz die zusätzliche Erzeugung von knapp 40.000 MWh Strom möglich und spart damit die Emission von mehr als 30.000 Tonnen CO2. Die Allianz für mehr Ressourceneffizienz der baden-württembergischen Landesregierung hat MVV Umwelt mit diesem Erfolg Anfang 2016 in die Liste der 100 ressourceneffizientesten Unternehmen im Bundesland aufgenommen. In dieser Liste, so die Initiatoren, sind die Leuchttürme für Ressourceneffizienz im Land verzeichnet.

MVV Umwelt auf der IFAT
• Halle B1, Stand 316

www.mvv-umwelt.de/ifat2016


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Leiter Kommunikation und Marke

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