07. Dezember 2023 | MVV

MVV Trading schließt PPA mit Deutscher Bahn

Mannheimer Energieunternehmen MVV und DB Energie GmbH haben ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA) über 160 GWh Solarstromlieferung abgeschlossen – MVV setzt konzerneigene neue PV-Parks für das Grünstromliefermodell ein

Frankfurt/Mannheim. Das Mannheimer Energieunternehmen MVV und die Deutsche Bahn treiben die Energiewende gemeinsam weiter voran. Sogenannte Power Purchase Agreements (PPA) entwickeln sich dabei zunehmend zu einem zentralen Instrument. Jetzt haben die MVV-Handelsgesellschaft, die MVV Trading, und die Konzerntochter der Deutschen Bahn, DB Energie GmbH, einen Bezugsvertrag zur Lieferung von rund 160 GWh Grünstrom vereinbart. Der Strom stammt aus drei kürzlich in Betrieb genommenen Photovoltaik-Parks des konzerneigenen Projektentwicklers Juwi mit Sitz in Wörrstadt. Die drei Standorte in Bremelau und Heudorf (beide Baden-Württemberg) und in Röckingen (Bayern) verfügen über eine Gesamtleistung von 36,5 Megawatt-Peak.  

Ab 1. Januar 2024 liefert MVV Trading über einen Zeitraum von insgesamt vier Jahren jährlich rund 40 GWh Solarstrom aus diesen PV-Anlagen über ein PPA an die DB Energie GmbH. Neben dem Strom erhält DB Energie auch die in den Anlagen produzierten Herkunftsnachweise.

Power Purchase Agreements, also langfristige, individuell gestaltete Verträge über die Lieferung und Abnahme von Grünstrom, sind ein attraktives Betreibermodell für Erneuerbare-Energie-Anlagen. Die Produzenten erhalten dabei eine längerfristig festgelegte Vergütung und die Abnehmer sichern sich zertifizierten Grünstrom zu einem planbaren Preis.

„Mit einer nachhaltigen Energiebelieferung aus Erneuerbaren Energien unterstützt die MVV Trading die Dekarbonisierungsziele der Deutschen Bahn. PPAs werden in Zukunft eine zunehmend größere Rolle bei der langfristigen Versorgung von Unternehmen übernehmen“, betonte Dr. Thies Langmaack, Geschäftsführer der MVV Trading. Das Unternehmen gehört zur MVV-Gruppe und bietet seinen Kunden vielfältige Grünstromliefermodelle an, um zum einen den Weiterbetrieb der sogenannten Post-EEG Anlagen zu sichern sowie zum anderen wirtschaftliche PPA-Lösungen zur Umsetzung von neuen Projekten mit Erneuerbaren Energien zu ermöglichen.

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